Romano Schmid: "Dann würde ich auch gerne in der Bundesliga spielen und nicht nur in der 2. Liga"
Der Mittelfeldspieler war zu Gast bei der Sendung "Die Abstauber" auf Sky-X. Die wichtigsten Aussagen des Österreichers zusammengefasst.
Ich will unbedingt den dritten Rang mit der Mannschaft schaffen. Ich glaube auch, dass es möglich ist.
Romano Schmid (Spieler Wolfsberger AC) bei „Die Abstauber“:
…auf die Frage, ob er derzeit auf seinem Karrierehoch sei: „Es ist schwer zu sagen. Ich habe auch bei Liefering schon sehr gute Spiele gemacht. Das war zwar nicht erstklassig, aber da habe ich definitiv mehr getroffen als jetzt. Also das ist jetzt der nächste Step. Wenn ich jetzt noch einiges treffe, ein paar Tore mache und noch mehr vorbereite, dann kann man, glaube ich, schon von Hoch sprechen. Derzeit bin ich noch skeptisch.“
...über seine Zukunft bei Werder Bremen: „Grundsätzlich schaue ich mir schon sehr viele Spiele von Bremen an. Mein Ziel ist es auch, das kann ich ganz klar sagen, im Sommer dort zu spielen. Wie es dann ausschaut, das werden wir in den nächsten Monaten sehen. Es ist nicht so eine leicht Zeit gerade für Bremen, deswegen bleibt momentan auch nicht viel Zeit, diese Entscheidungen zu treffen. Aber ich hoffe, sie halten die Liga und wenn sie dann der Meinung sind, dass ich ihnen helfen kann, dann würde ich auch gerne in der Bundesliga spielen und nicht nur in der 2. Liga.“
...auf die Frage, warum er auf seinem Schuh „Zauberer“ gestickt hat: „Früher hat Herr Stadler, mein Nationaltrainer, immer ,Zauberer‘ zu mir gesagt. Das hat sich mit der Zeit dann auch aufgehört, ich weiß nicht warum (lacht). Ich habe es irgendwann mal drauf getan, weil es viele zu mir gesagt haben. Sie haben mich bei Sturm damals ziemlich gemobbt dafür, die Alten. (lacht) Dann habe ich es einmal runtergetan, habe nicht so viel getroffen mit dem Schuh und danach habe ich wieder gewechselt. Und seitdem wird das jetzt auch so bleiben.“
...über Neo-Mitspieler Milos Jojic und ob dieser mit seiner Erfahrung das Mittelfeld stabilisieren wird: „Er war ein sehr guter Transfer. Nichtsdestotrotz waren wir schon sehr stabil im Mittelfeld, hatten mit ,Ritzi‘ schon einen richtig guten Mann, der international auch richtig Qualität hat. Dennoch ist jetzt Milos da, der ein Top-Fußballer ist, schon bei richtig guten Stationen war und er wird uns sicher weiterhelfen und das Mittelfeld auch stabilisieren bzw. so weitermachen, wie es ,Ritzi‘ auch geführt hat.“
...auf die Frage, warum es für ihn bei Red Bull Salzburg nicht gereicht hat für den Durchbruch: „Grundsätzlich will ich nicht sagen, dass es für den Durchbruch nicht gereicht hat. Ich glaube, ich hätte definitiv mehr Geduld mitbringen können zu der Zeit. Ich glaube, das habe ich auch schon ein paar Mal gesagt, dass ich mich auf Dauer sicher auch durchsetzen hätte können. Im Endeffekt wollte ich dann früher etwas höher spielen, als sie mir die Möglichkeit gegeben hätten. Und deswegen habe ich mich für den Wechsel entschieden. Und ich glaube, das war jetzt im Nachhinein auch ein guter Schritt.“
...auf die Frage, was er aus der Salzburg-Zeit mitgenommen habe: „Mitgenommen habe ich, dass ich in einer gewissen Phase schon mehr Geduld mitbringen muss. Und auch das, wie ich jetzt spiele. Dieses intensive Spiel, dieses Pressing. Ich glaube, das ist somit der größte Schritt, den ich bei Red Bull gemacht habe und dafür bin ich sehr dankbar.“
...über die witzige Anekdote, wie er vom Abgang von Anderson Niangbo erfahren hat: „Er ist da noch nicht ganz up to date. Er hat irgendwie mal, als ,Ritzi‘ (in der WhatsApp-Gruppe, Anm.) „Tschüss“ geschrieben hat, „Danke, Ritzi. Und Danke Jungs“ geschrieben. So in der Art, dass wir schon wissen, dass er weg ist. Dabei war er noch gar nicht weg. Und er hat irgendwie „Danke, Jungs. Viel Glück“ geschrieben und ist einfach ausgestiegen. Und keiner hat gewusst, was jetzt los ist (lacht).“
...auf die Frage, ob er sich als Kind von seinem jetzigen Trainer und Ex-Sturm-Spieler Ferdinand Feldhofer ein Autogramm geholt habe: „Hoffentlich hört er das jetzt nicht: Nein! Formulieren wir es so: Ich glaube, da hatte ich andere Spieler, die zu der Zeit mehr im Fokus waren. Damals waren gerade Beichler und Jantscher richtig gut. Von denen hat man sich dann schon Autogramme geholt, aber jetzt von unserem neuen Trainer, also von Herrn Feldhofer, habe ich mir keines geholt. Jetzt ist er eine Respektsperson und mein Trainer. Ich versuche von ihm viel zu lernen und viel mitzunehmen und da brauche ich kein Autogramm mehr.“
...über sein Ziel mit dem WAC in dieser Saison: „Ich will unbedingt den dritten Rang mit der Mannschaft schaffen. Ich glaube auch, dass es möglich ist. Wir zeigen teilweise einen guten Fußball. Nichtsdestotrotz wird es schwer. Rapid ist ja auch ganz gut drauf zurzeit.“