Nico Gorzel: "Beim Wechsel von Liefering nach Wr. Neustadt hatte man natürlich schon brutale Gegensätze"

Der Mittelfeldspieler von SKN St. Pölten war bei der Sendung "Dein Verein" auf Sky-X. Die wichtigsten Aussagen des DFB-Legionärs zusammengefasst.

Nico Gorzel (Spieler spusu SKN St. Pölten):

...über seinen Karriereverlauf und die unterschiedlichen Stationen: „Der Karriereweg passt bisher. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf St. Pölten und die Bundesliga, weil das eigentlich mein großes Ziel über die letzten Jahre immer war. Und ich bin sehr froh, dass ich das jetzt erreicht habe. (...) Beim Wechsel von Liefering nach Wr. Neustadt hatte man natürlich schon brutale Gegensätze – gerade was Trainingsbedingungen, Infrastruktur, Klubführung und so betrifft. Jetzt der Wechsel zu St. Pölten ist, glaube ich, genau der richtige Schritt.“

...über sein BWL-Studium und die Zeit nach dem Fußball: „Ich studiere nebenbei BWL und wenn ich dann im Trainingslager zehn Tage einfach nichts lerne, dann ist man schon ein bisschen draußen. Dann fällt es wieder ein bisschen schwer, dass man reinkommt. Deswegen habe ich das ein oder andere Mal doch ein bisschen was gelernt. (...) Im Endeffekt hast du als Fußballer vielleicht 13, 14 Jahre auf Top-Niveau – je nachdem, wie es mit Verletzungen ausschaut und wie man auf seinen Körper achtet. Und danach muss das Leben ja weitergehen. (...) Es ist einfach ein guter Ausgleich. Du hast einerseits die körperlichen Anstrengungen und dann strengst du auch noch deinen Geist an.“

...über das 2:2 gegen die Admira: „Gerade nach solchen Spielen schläft man nicht so viel. Man denkt noch über die ein oder andere Situation nach. (...) Die erste Halbzeit war nicht so glänzend, vielleicht die letzten zehn Minuten sind wir dann besser reingekommen. Von der 45. bis zur 70. Minute haben wir eigentlich ganz gut gespielt, auch die zwei Tore gemacht und dann haben wir einfach das Fußball spielen eingestellt, die Bälle nur nach vorne geschlagen und versucht zu verteidigen – und das klappt halt zurzeit nicht. Wir schaffen es im Endeffekt nicht, dass wir das Tor verteidigen. (...) Natürlich, wenn du 2:0 vorne bist, darfst du den Gegner eigentlich nicht mehr ins Spiel bringen. Aber wenn man es jetzt insgesamt von den Chancen und so sieht, ist es vielleicht ein gerechtes Unentschieden.“