Heiko Vogel: "Es war über 90 Minuten ein super Spiel für die Zuschauer"

Sturm Graz spielt 1:1 gegen Rapid. Alle Stimmen der Grazer von Sky Sport Austria HD.

Heiko Vogel (Trainer Sturm Graz):

…nach dem Spiel: „Beiden Seiten hatten Chancen das Spiel zu entscheiden, es war über 90 Minuten ein super Spiel für die Zuschauer, in der zweiten Hälfte haben beide alles rausgeholt was möglich ist. Wir haben Chancen gehabt, es ist aber ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wir haben gewusst, dass wir mit Huspek Unruhe reinbringen können und er hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Es freut mich für Zulj, dass er mit dem Tor, auch wenn es ein unberechtigter Elfmeter war, den hat er super verwandelt. Den hätte kein Torwart der Welt gehalten. Das tut ihm sehr gut. Er wird in den nächsten Spielen zeigen, dass seine Formkurve dorthin geht, wo sie in der letzten Saison war. Wir hatten auch mental eine sehr turbulente Zeit, von dem her kommt die Pause richtig.“

…zur „Gogo raus“-Thematik: „Ich finde es immer Schade für einen Trainerkollegen. Grundsätzlich glaube ich, dass jeder Trainer immer sein Bestes und alles gibt für die Mannschaft und den Erfolg des Vereins. Die Fans haben auch das Recht mit Pfiffen und Plakaten ihre Meinung zu äußern, das ist ihr Kanal um Meinung zu machen. Ich fühle da mit Gogo und hoffe, dass er da gestärkt rauskommt.“

…über die Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Schüttengruber: „Der Schiedsrichter hat es heute nicht leicht gehabt, es war ein unglaublich intensives Spiel, es ging hin und her. Als Rapid-Trainer hätte ich mich nicht beschwert, wenn das Rot ist (Foul von Schwab, Anm.), genauso hätte ich mich als Rapid-Trainer über den Elfmeter beschwert. Es war vor dem 16er und wir haben es dankend angenommen. Wenn man die Bilder so sieht, hätte es einen Freistoß geben müssen. Es sind Ad hoc-Entscheidungen vom Schiedsrichter, im Laufe der Saison hofft man, dass es sich nivelliert.“
 
 
Philipp Huspek (Sturm Graz):

…nach dem Spiel: „Ich habe es unter der Woche schon erfahren, dass ich heute spielen darf und mich gefreut. Schade, dass es nicht gereicht hat. Ich habe vom Gegenspieler erfahren, dass es außerhalb war, nichtsdestotrotz war ich froh über die Führung. Ich habe in der 1. Halbzeit an die Stange getroffen, sonst schaut bei 2:0 alles anders aus. Wir haben wieder nicht verloren und darauf können wir aufbauen. Wir haben uns nach 6 Runden mehr Punkte erwartet, aber die neue Mannschaft muss sich finden und wir kommen schon wieder.“
 
Peter Zulj (Torschütze Sturm Graz):

…nach dem Spiel: „Wir haben uns heute drei Punkte vorgenommen, kurz vor Schluss hatte Spendlhofer die Chance, er muss das Tor normalerweise machen. Schlussendlich ist es ein gerechtes 1:1 geworden. Den Elfer übe ich fast jeden Tag so im Training, es ist super aufgegangen. Ich bin in den letzten Wochen kritisiert worden, heute habe ich ein Tor geschossen und jetzt sind alle leise, aber wenn sie weiter reden wollen, sollen sie reden. Man kann nicht alles haben im Leben, es heißt jetzt weiter Gas geben mit Sturm und wir werden sehen, was in Zukunft passiert und vielleicht passiert es dann.“