Kein Teamchef-Nein von Peter Stöger
Noch ist nicht geklärt, wie es mit Marcel Koller weiter geht, die Nachfolgediskussion um den Posten als ÖFB-Teamchef ist voll im Gange. Ein Name der bei der Diskussion um den Übungsleiter der Nationalmannschaft immer wieder fällt: Köln-Coach Peter Stöger.
Es ist die große Frage für die kommenden Wochen punkto ÖFB: Darf und will Marcel Koller als Nationalteamchef weiter machen? Oder sitzt gegen Serbien am 6. Oktober schon ein anderer auf der Betreuerbank im Ernst-Happel-Stadion. Und wenn ja, wer überhaupt? Ein Name, der immer wieder fällt und auch von 90minuten.at angeführt wurde, ist Peter Stöger. Sky Sport Austria hat sich aufgemacht und Stöger in dieser Causa befragt.
Ein Nein gibt es nicht
"Was meine Person betrifft, gibt es keinen Kontakt. Wenn ich mir mein Programm anschaue mit Augsburg, Arsenal und Dortmund, dann bin ich glaube ich ganz gut aufgestellt", gibt Stöger bei Sky zu Protokoll. Das ist kein Nein und weit entfernt von einem Ja. Doch die Kölner sind sonst schlecht in die Saison gestartet und es ist fraglich, ob eine neuerliche Qualifikation für die Europa League gelingen wird. Denn die Luft in der Bundesliga ist dünn. Da könnte die Arbeit mit Kickern wie Alaba, Arnautovic oder Hinteregger doch reizvoll sein.
Wenn man sich in Österreich für was qualifiziert, dann träumt man auch gleich vom Europameistertitel.
Rundumschlag gegen Stimmung in Österreich
Doch Peter Stöger spart auch nicht mit Kritik an Österreich und den zwei einzigen bekannten Gemütszuständen - himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt: "Wenn man sich in Österreich für was qualifiziert, dann träumt man auch gleich vom Europameistertitel. Davor habe ich gewarnt und es war dann auch so. Da ist man sehr schnell euphorisch und wahnsinnig schnell deprimiert." Er habe sich alle Spiele angesehen und meint, dass die Leistungen im Vergleich zur erfolgreichen EM-Quali nicht so schlecht waren, Kleinigkeiten haben den Ausschlag gegeben.