Die 7 ... potenziellen Teamchefs für das Jahr 2018

Marcel Koller ist nach dem 0:1 gegen Wales angezählt. Wir haben uns angesehen, wer dem Schweizer nachfolgen könnte.Von Georg Sander

Es gibt schon viele Analysen, warum Österreich die WM-Qualifikation versemmelt hat. Fakt ist, dass Marcel Koller nun knapp sechs Jahre Teamchef ist und die Quali verpasst wurde. Schon seit der Europameisterschaft steht der Schweizer in der Kritik. Zu ausrechenbar sei er. Die Taktik zu durchschaubar. Er zaudere allzu oft, vor allem im Match. Dazu personelle Baustellen: Die Linksverteidigerposition ist vakant, ohne Zlatko Junuzovic auf der Zehn rumpelt es im Offensivspiel. 90minuten.at hat sich nun sieben potentielle Nachfolger für Marcel Koller angesehen, denn nach dem Georgien-Match will man sich zusammen setzen und die Zukunft klären.

 

(Hinweis: Die Sortierung ist zufällig erfolgt)

Kandidat 1: Andreas Herzog

Der knapp 49 Jahre alte ehemalige Mittelfeldregisseur ist das Liebkind des Boulevards. Was hat Andreas Herzog aber punkto Coaching vorzuweisen? Er war A-Team-Co-Trainer, U21-Coach und Co-Trainer in den USA sowie dort auch U23-Trainer. In der U21-Nationalmannschaft fiel er nicht unbedingt mit den großen taktischen Entwürfen auf. Obwohl mit viel internationaler Erfahrung als Spieler ausgestattet, hat Herzog eben keine Erfahrung als Cheftrainer im Erwachsenenbereich vorzuweisen. Es ist wirklich fraglich, ob einer, der so wenig Erfahrung hat, tatsächlich der richtige ist, um Kollers Arbeit weiter zu führen. Immerhin wären wohl Landesfürsten und Boulevard beruhigt – bekanntlich nicht unwichtig in Österreich.

 

Kandidat 2: Oliver Lederer

Der ehemalige Admira-Coach ist der absolute Gegenentwurf zu Andreas Herzog. Oliver Lederer kann taktisch viel vorweisen, gilt als Ruttensteiner-Protegé, hat bewiesen, dass er mit Umschaltspiel und Ballbesitzspiel umgehen kann. Dazu kommt der unrühmliche Abgang bei der Admira, seine unglücklichen Aussagen in den Medien – dem Boulevard wird er schwerst verkaufbar sein. Aber das interessiert Ruttensteiner grundsätzlich eher wenig. Gibt es Fallstricke? Schon jetzt wird im Team von mächtigen Spielern gesprochen, die unter Umständen auch sagen, wo sie spielen wollen. Da wird sich Lederer anstrengen müssen, um hier als „nur“-Bundesligacoach durchzukommen.

 

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