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Altach erklärt Absage an Lustenau

Der SCR Altach wird sein Stadion definitiv nicht für Austria Lustenau zur Verfügung stellen und führt nun verschiedenste Gründe an.

Austria Lustenau baut ein neues Stadion und sucht nach wie vor eine Ausweichstätte. Der SCR Altach erklärt nun die Gründe, warum man das eigene Stadion nicht an die Konkurrenz vermietet. "Wer ist schuld daran, dass es so weit gekommen ist?", erklärt Altach-Geschäftsführer Christoph Längle bei 'Laola1.at'. Man könne schlichtweg nicht, mit Profis, zweiter Mannschaft und Frauen wäre das Stadion zu voll. Außerdem: "In Wien würde niemand auf die Idee kommen, dass Rapid in der Generali-Arena oder die Austria im Allianz Stadion spielen soll."

Lustenau könne in Etappen bauen, so wie etwa in Darmstadt oder Karlsruhe, heißt es weiter. Die Austria selbst hat sich die Sache auch leichter vorgestellt. "Wir haben uns das schon einfacher vorgestellt", gibt Lustenau-Vorstandssprecher Bernd Bösch zu. Das Problem beim Etappenbau: Das Flutlicht und die dann zu wenigen Sitzplätze: "Aktueller Stand ist, dass wir mit dem Standort Innsbruck in die Lizenz gehen werden. Das heißt - und das ist für uns wichtig - dass die Frage, wo wir spielen werden, nicht entscheidend für die Lizenz ist." Präferiert wird das Rasenheizung-lose Bregenz: "Die entscheidende Frage ist, ob es möglich ist, in den wärmeren Monaten - zwischen März und November – in einem Stadion zu spielen, das keine Rasenheizung hat." Auch dort gibt es Bedenken, es wird also nicht einfache.

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