Matthias Imhof kritisiert Rapid Wien - Katzer: "Hat für uns keine Bedeutung"
Das ehemalige Rapid-Talent Lion Schuster wechselt zum SV Sandhausen. Sportdirektor Matthias Imhof lässt mit Kritik aufhorchen.
Es gibt keinen Grund, den Äußerungen des Herrn Imhof eine Bedeutung beizumessen.
Vor einigen Wochen vermeldete Rapid Wien die Trennung von Defensivspieler Lion Schuster, nach langer Verletzungspause fand der bald 23-Jährige den Anschluss nicht rechtzeitig - sein auslaufender Vertrag wurde nicht mehr verlängert. Seit Donnerstag ist bekannt, wo der ehemalige ÖFB-Nachwuchsspieler seine Karriere fortsetzen wird: Nach mehreren Wochen Probetraining unterschreibt Schuster beim deutschen Drittligisten SV Sandhausen.
Nicht ohne Nebengeräusche, für die allerdings Sandhausens Sportchef Matthias Imhof sorgt. "Wir waren uns mit Lion schon länger einig. Leider ist Rapid Wien dem eigenen Versprechen nicht nachgekommen und hat uns bis zuletzt auf ein letztes Dokument warten lassen, welches uns täglich zugesichert, aber nicht übermittelt wurde", erklärt der ehemalige Funktionär der Austria Klagenfurt. Schuster selbst freut sich auf einen Neuanfang: "Ich konnte bereits viele Menschen in Sandhausen kennenlernen und fühlte mich schnell sehr wohl. Die Aufbruchstimmung ist nach dem großen Neuanfang deutlich zu spüren, diese will ich nun gemeinsam mit der Mannschaft nutzen".
Rapid von Imhof-Kritik unbeeindruckt
Auf Nachfrage von 90minuten.at widerspricht Rapid Wien den Darstellungen aus Sandhausen. Markus Katzer erklärt: "Aus unserer Sicht ist alles korrekt verlaufen, darüber hinaus gibt es keinen Grund, den Äußerungen des Herrn Imhof eine Bedeutung beizumessen".
Ende Mai sprach Lion Schuster im 90minuten.at-Interview über Abschied von Rapid Wien - jetzt nachlesen: