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Spielergewerkschaft kritisiert "existenzbedrohende Ignoranz für den Amateursport "

Die Spielergewerkschaft VdF begrüßt, dass die Regierung ab Mitte März den Nachwuchssport wieder zulassen will und ein erster Schritt in die richtige Richtung. Scharf kritisiert wird die mangelnde Perspektive für den restlichen Amateursport.

Die Öffnung für den Nachwuchssport begrüßt die VdF, dass der sogenannte Amateurbereich von den Regionalligen abwärts aber mit keinem Wort erwähnt wurde und wieder ohne jede konkrete  Perspektive dastünde, sei unverständlich. Der stellvertretende Vorsitzende der VdF, Oliver Prudlo erklärt in einer Aussendung: „Getestete Kinder und Jugendliche dürfen ab 15.März wieder normal trainieren.  Getestete Erwachsene aber nicht. Das versteht niemand mehr. Der Amateursport wird nicht  mal ignoriert“. 

Die VdF - eine Fachgruppe der younion - fordert daher als nächsten Schritt die Erlaubnis zum Training auch für erwachsene Sportler im Amateurbereich unter Einhaltung entsprechender  Teststrategien und Hygienekonzepte. Die Möglichkeit, mit einem negativen Test, am  Trainingsbetrieb teilnehmen zu können, würde die Testbereitschaft der Spieler massiv erhöhen und damit einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie leisten.

 

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