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LASK attackiert ehemalige "Freunde des LASK"

In einer Aussendung attackiert der LASK drei ehemalige "Freunde des LASK" und fordert diese auf, eine Medienkampagne gegen die Linzer einzustellen.

In einer kurios anmutenden Aussendung hat der LASK am Montag-Abend auf Gerüchte reagiert, wonach drei der vier entfernten "Freunde des LASK" eine Klage gegen die Call-Option einbringen möchten. 

 

"Ich möchte meine Ruhe"

In der Aussendung mit dem Titel "Ich möchte meine Ruhe", das sich laut dem LASK auf ein Zitat von Manfred Zauner bezieht, heißt es: "Die Freunde des LASK sehen sich gezwungen Manfred Zauner (ZAUNERGROUP), Michael Lachinger (RFL Lachinger) und Thomas Kern (flattec) öffentlich dazu aufzufordern, ihre Medienkampagne gegen den LASK zu beenden", denn "anders als öffentlich zitiert will die Gruppe um Ex-Vizepräsident Manfred Zauner offensichtlich keine Ruhe haben, sondern lässt über eine PR-Agentur und Rechtsanwalt Mag. Peter Vogl eine Klage der Kanzlei Dr. Breitwieser der oben genannten an diverse Medienvertreter verteilen, die beim LASK noch nicht einmal eingelangt ist."

"Präsident Dr. Siegmund Gruber hätte durch Call-Optionen die alleinige Kontrolle über den LASK übernommen. Dem möchten die Freunde des LASK entschieden widersprechen." - LASK-Aussendung

Demnach sollen die Klagenden unter anderen den Vorwurf erheben, "Präsident Dr. Siegmund Gruber hätte durch Call-Optionen die alleinige Kontrolle über den LASK übernommen. Dem möchten die Freunde des LASK entschieden widersprechen."

 

"Einzelperson kann niemals die Kontrolle über den LASK übernehmen"

In der Aussendung heißt es weiter: "Dieses aktuelle System des LASK hat die Aufgabe, dass niemals eine Einzelperson die Kontrolle über den LASK übernehmen kann. Der LASK soll als oberösterreichisches Kulturgut die besten Chancen haben ewig zu bestehen – ohne verkauft oder übernommen werden zu können."

Der Aussendung zufolge wird sich die Klage gegen den LASK als Verein richten. Daher hat sich Dr. Johannes Lehner dazu entschieden, "sich dieser selbst als Rechtsanwalt anzunehmen und aus diesem Grund das Amt als Vizepräsident niederzulegen". 

Lehner: „Es soll kein Interessenskonflikt entstehen. Ich möchte dem LASK bestmöglich dienen und am meisten kann ich aktuell als Rechtsanwalt beitragen. Wir werden die haltlosen Vorwürfe allesamt entkräften und in weiterer Folge genau prüfen, welcher Schaden dem Verein entstanden ist."

 

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