Hoffen auf Heimspiel beim WAC, keine Bullen-Hilfe für Leipzig
An leere Stadien hat man sich mittlerweile gewöhnt, nun wirft der Europacup neue Probleme in Zeiten der Corona-Pandemie auf.
Zuletzt wurde bekannt, dass der WAC sein Europa League-Sechzehntelfinal-Heimspiel gegen Tottenham Hotspurs aufgrund der geltenden Landeverbote für Flugzeuge aus England unter Umständen nicht in Klagenfurt spielen kann. Alternativen müssen bis Montag gegenüber der UEFA bekannt gegeben werden, Ungarn könnte eine sein, auch ein Flug der Engländer nach Ljubljana und eine Busfahrt von Slowenien nach Kärnten sind angedacht. Priorität hat aber ein normales Heimspiel. "Wir haben gemeinsam mit dem ÖFB beim Ministerium um eine Genehmigung angesucht. Auf die warten wir", erklärt Wolfsberg-Manager Markus Perchthaler gegenüber der 'APA'.
Leipzig vs Liverpool nicht in Salzburg
Probleme dieser Art haben auch Marcel Sabitzer und Co. Die Leipziger bangen um ihr Heimspiel gegen Liverpool. Am Freitagmorgen wurde die Red Bull Arena in Salzburg ins Spiel gebracht, was allerdings für Stirnrunzeln sorgte. Warum sollten ein englisches Team nicht in Klagenfurt gegen ein österreichisches spielen können, ein englisches und ein deutsches aber in Salzburg? "Die neueste von der Bundesregierung beschlossene Corona-Schutz-Verordnung sieht lediglich wenige Ausnahmen und keine Sonderregelungen für Profi-Sportler vor", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.
Doch es gebe noch weitere Probleme, wie 'salzburg24.at' berichtet. "Wir müssen das Stadion mit dem Europa-League-Branding ausstatten und Abschlusstrainings sowie Pressekonferenzen abhalten", heißt es vom Klub gegenüber der Website.