Austria Salzburg: "Dann ist in Maxglan 2024 Schluss"
Das vor Jahren installierte Flutlicht in Maxglan, der Heimstätte von Austria Salzburg, darf nicht mehr verwendet werden. Ein weiterer Mosaikstein rund um den Abschied von der Heimstätte.
"So wie es aussieht müssen wir in drei Jahren die Fantribüne hinter dem Tor und das Flutlicht abmontieren. Dann ist in Maxglan 2024 Schluss", erklärt Austria Salzburg-Präsident Claus Salzmann bei 'salzburg24.at'. Das liegt am Mietvertrag mit dem Getränkehersteller Stiegl, doch auch bis dahin könnte es in Maxglan fast unmöglich werden, zu spielen. Denn wegen einer neu getroffenen Vereinbarung ist das Flutlicht nun zu hell. "Mit 5.000 statt 3.000 Kelvin ist die Lichtfarbe der Masten zu hoch. Hinzu kommen weitere Kennzahlen und Richtlinien, die nicht den Anforderungen entsprechen", erklärt die Landesumweltanwaltschaft.
Bitter: Die Anlage war vor sechs jahren um 1,157 Millionen Euro installiert worden, 2016 war die Austria dann insolvent und musste aus der 2. Liga absteigen. Nun sind in der Regionalliga nicht einmal mehr Flutlichtspiele erlaubt. Markus Eichbauer, Infrastruktur-Beauftrager der Austria, fasst die missliche Lage zusammen: "Beim Spiel gegen Seekirchen, das um 17 Uhr angepfiffen wurde, wollte der Schiedsrichter das Licht einschalten lassen. Als wir ihm erklärten, dass wir das nicht dürfen, glaubte er, wir verarschen ihn." Die Lösung einstweilen: Nur noch Heimspiele ohne Flutlicht oder Sondergenehmigungen, wenn es nicht anders geht. Eine knifflige Situation für den Stadtklub.