Foda erklärt, wie er die neuen Norweger analysiert

Statt Erling Haaland nun Veton Berisha: Die Analyse des ÖFB-Gegners vom kommenden Mittwoch stellte das Trainerteam rund um Franco Foda vor eine große Aufgabe.

Statt internationalen Stars kommt eine No-Name-Truppe nach Österreich. Das stimmt nicht ganz, Veton Berisha ist hierzulande ein Begriff, ebenso wie Arbeitgeber wie Gent oder AZ Alkmaar. Dennoch musste das Trainerteam rund um Franco Foda Extraschichten einlegen, um das von U21-Teamchef Leif Gunnar Smerud betreute norwegische Notnationalteam bestmöglich zu durchleuchten. "Klarerweise haben wir uns mit dem U21-Trainer beschäftigt, haben ihn durchleuchtet, welche Systeme er spielt, wie die Spielanlage ist. Darüberhinaus haben wir uns mit jedem einzelnen Spieler beschäftigt", erklärt Foda bei 'Laola1.at'.

 

4-4-2 oder 5-3-2

Und wie hat man das hinbekommen? "Im Prinzip haben wir zu dritt daran gearbeitet und uns die Arbeit aufgeteilt. Über Wyscout hast du alle Möglichkeiten, jeden einzelnen Spieler zu durchleuchten", erläutert der Teamchef, der den Gegner in einem 4-4-2 oder 5-3-2 erwartet. Insgesamt ist der Gegner ein Mix aus jungen und erfahrenen Kickern: "Sie haben gute junge und talentierte Spieler, aber auch erfahrene Spieler - das ist eine gute Mischung. Einige Spieler waren auch schon beim Nationalteam. Auf einigen Positionen haben sie mit Veton Berisha oder Mats Möller Dähli auch einen gewissen Speed, sofern die beiden zum Einsatz kommen."

Dass Österreich Favorit ist und den Gruppensieg in der Nations League unbedingt einfahren will, ist aber auch klar: "Wir müssen uns aufs Wesentliche konzentrieren, auf unser Spiel."