LASK legt Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein

Der LASK wehrt sich gegen eine Ungleichbehandlung des Fußball. Man hat bereits Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingelegt.

Der LASK wurde zuletzt kritisch beäugt, weil man öffentlich Skepsis äußerte bezüglich der Ligafortsetzung. Nun gibt es den Mehrheitsbeschluss. Präsident Siegmund Gruber sagt dazu im Gespräch mit den 'Oberösterreichischen Nachrichten': "Dieses Ergebnis ist zu respektieren, daher wollen wir uns selbstverständlich auch der sportlichen Entscheidung stellen und diese auch mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln herbeiführen." Und deshalb nimmt man das ernst und hat eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingebracht.

 

Ungleichbehandlung

"Wir haben immer klar zum Ausdruck gebracht, dass der Fußball nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Bereiche behandelt werden soll. Jetzt dürfen aber beispielsweise zehn Leute im Park mit einem Meter Abstand gemeinsam trainieren, während wir als Bundesligist zu einem Kleingruppentraining mit maximal sechs Personen gezwungen werden", erklärt Gruber im Interview, "Ganz zu schweigen von der Situation der Klubs der 2. Liga bis zur 2. Klasse oder Sportlern im Basketball oder Handball, denen ein solches Training zur Gänze verwehrt bleibt. Daher hat unser Vizepräsident und Rechtsanwalt Johannes Lehner gegen diese Verordnungen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingereicht."

Die Athletiker nehmen ihre Verantwortung wahr und weisen auf Missstände hin, so der Präsident des Tabellenführers. 

 

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