Deutsche Ligen bekommen laut Medien Go für Restart

Laut Informationen der deutschen Presseagentur DPA sowie basierend auf Aussagen von Politikern sollte es heute grünes Licht für eine Fortsetzung der ersten beiden deutschen Fußballigen geben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte im ZDF-Morgenmagazin, es sei wichtig dem Profisport "insgesamt eine Perspektive zu geben, auch dort geht es um wirtschaftliche Fragen. Aber mein Eindruck ist, auch viele Millionen Fans in Deutschland fragen natürlich, wann es dort wieder losgehen kann." In einer Beschlussvorlage für die Beratungen zwischen Regierungschefin Angela Merkel (CDU) und den 16 Regierungschefs heißt es:"Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen", heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage des Bundes."

 

Fortsetzung Mitte Mai als Wunsch

"Mein großer Wunsch wäre der 16. Mai, der würde uns wirklich in die Lage versetzen, die Saison vor dem 30. Juni ordentlich zu beenden, denn das müssen wir, weil wir ansonsten mit Regressverpflichtungen leben müssen, weil wir sonst Verhandlungen führen müssen", erklärte Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund bei RTL. Die gegenwärtigen Maßnahmen erachtet er als ausreichend: "Wir sind jetzt in dem Prozess, dass wir relativ sicher sind, dass, wenn die Bundesliga wieder startet, Gesunde gegen Gesunde spielen und das ist die ideale Voraussetzung."

Das sieht auch die Politik wohl so, der Skandal um das Video von Hertha-Spieler Kalou, der in einem Facebook-Video sorglosen Umgang mit der Hygiene illustrierte, scheint dem keinen Abbruch getan zu haben. Neben den Länderchefs und der Sportministerkonferenz hegen auch der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Spahn keine Zweifel am nachgebesserten Hygiene-Konzept der DFL.

 

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