Nestor El Maestro: "Schwierig, Verträge mit gestandenen Spielern und Leistungsträgern zu verlängern"

Die Corona-Krise beeinflusst auch die Kaderplanung der Bundesligisten. Eine schwierige Situation für Sturm Graz-Trainer Nestor El Maestro.

"In Krisen-Zeiten wie diesen wird es natürlich für uns schwierig, die Verträge mit gestandenen Spielern und Leistungsträgern zu verlängern", erklärt Nestor El Maestro in der 'Kronen Zeitung'. Die Kaderplanung beim SK Sturm Graz gestalte sich gegenwärtig als schwierig: "Wenn es zu einer finanziellen Not kommt und das Budget nicht mehr zulässt, kannst du dir wünschen, was du willst. Dazu haben wir uns zwar schon über einige Neuverpflichtungen Gedanken gemacht, und das schon seit Monaten. Aber derzeit liegen die Gespräche auf Eis."

 

Solidarische Lösung

Auch bei Sturm will man Kosten sparen. Während andere Klubs wie etwa die Admira schon eine Kurzarbeits-Regelung verkündet haben, dauert es bei den Steirern noch. Einen Seitenhieb kann er sich auch nicht verkneifen: "Ich verstehe, dass bei Vereinen wie Sturm ohne finanzstarken Eigentümer finanzielle Ängste entstehen. Ich, und ich denke auch viele Spieler, sind da natürlich bereit, dem Verein entgegenzukommen. Von Situationen, wo sich jetzt derzeit öffentlich Vereine oder Einzelne hinstellen und stolz verkünden, dass sie auf ihr Gehalt verzichten, halt ich nicht so viel. Da ist immer die Frage, auf wie viel Prozent die da wirklich verzichten? Bei uns soll eine solidarische Lösung für alle her."

Positive Nachrichten gibt es hingegen von Kiril Despodov. Sollte es diese Saison noch einmal zu spielen kommen, könnte der Bulgare noch zum Einsatz kommen: "Bei ihm bin ich eigentlich ganz optimistisch, dass er uns in möglichen Playoffs helfen wird. Er ist daheim in Bulgarien, absolviert schon wieder Läufe."

 

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