FIFA-Präsident Gianni Infantino will „wenigere Turniere, dafür interessantere“

Ausgerechnet FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht die Coronavirus-Pandemie als Chance, den Fußball der Zukunft zu verändern. Ob diese Aussagen auch ernst zu nehmen sind, bleibt jedoch fraglich.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will die Corona-Krise auch als Chance für den internationalen Weltfußball nützen. Der Schweizer, der in den vergangenen Jahren die Ausweitung der großen Turniere maßgeblich beeinflusst und auch neue Bewerbe ins Spiel gebracht hat, meinte in einem Interview mit „Gazzetta dello Sport“: „Vielleicht können wird den Fußball reformieren, indem wir einen Schritt zurück machen.  Weniger Turniere, dafür interessantere. Vielleicht weniger Teams, dafür größere Ausgeglichenheit. Weniger Spiele, um die Gesundheit der Spieler zu schützen, dafür umkämpftere Partien.“

Interessante Aussagen, da Infantino zuletzt die Pläne für eine neue, größere Club-WM vorangetrieben hat, an der nun 24 Mannschaften teilnehmen sollen. Jetzt kommt jedoch die Euro 2021 diesem Termin in die Quere. Und entgegen seiner Gedanken, den Fußball zu minimieren, sagt Infantino: „Wir werden bald entscheiden, ob wir die erste Ausgabe 2021, 2022 oder spätestens 2023 haben werden.“

 

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