Corona-Splitter: Positiv getestete Kicker, (abgesagte) Krisensitzungen & Geisterspiele
Ein Update zu aktuellen Corona-Maßnahmen in Österreich und rund um den Globus.
++ Positiver Corona-Kicker in Spanien ++
Der spanische Klub Valencia hat den nächsten Corona-Fall: Eliaquim Mangala wurde positiv getestet. Der 29-jährige Franzose berichtete davon am Montag auf Twitter und ergänzte, er verspüre keinerlei Symptome. Auch Mangalas Clubkollege Ezequiel Garay ist infiziert, zudem drei weitere Teamkollegen, deren Namen aber nicht bekannt sind. Der Club trat am 19. Februar zum Achtelfinal-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo in Mailand an.
++ Österreichische Klubkonferenz abgesagt ++
Aufgrund der neuesten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und zum gesundheitlichen Schutz aller Klubmitarbeiter wurden die ursprünglich für kommenden Dienstag und Mittwoch angesetzten Klubkonferenzen der Tipico Bundesliga und HPYBET 2. Liga verschoben.
„Mittlerweile gibt es täglich neue Entwicklungen rund um das Thema Coronavirus. Um eine bestmögliche Entscheidungsgrundlage zu haben, ist es deshalb sinnvoll, die Entscheidungen über Spieltermine sowie die weitere Vorgehensweise zu einem späteren Zeitpunkt zu treffen. Aktuell beobachten wir Situation genau und sind weiterhin in engem Kontakt mit Behörden und Klubs“, heißt es in einer Aussendung der Bundesliga.
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Ein Interview im Zeichen der Corona-Krise
++ Krisengipfel in Deutschland ++
Die Deutsche Fußball-Bundesliga trifft sich heute ab 11:30 in Frankfurt zu einer Krisensitzung. Alle 36 Klubs der ersten und zweiten Liga treffen zusammen. "Die Realität überholt uns in diesen Tagen regelmäßig und innerhalb von Minuten", sagte Bayer Leverkusens Vereinschef Fernando Carro. BVB-Boss Hans Joachim Watzke hatte am Wochenende noch wenig Verständnis für drastische Maßnahmen wie z.b. in Österreich: „Wir sollten es auch nicht übertreiben. Die Gesundheitsgefahr für eine Profi-Mannschaft würde ich als nicht so gravierend einstufen.“
Sollte die deutsche Liga einen Saisonabbruch vornehmen müssen, droht der Bundesliga ein finanzielles Fiasko: Bis zu 85 Mio. Euro pro Runde stehen auf dem Spiel: Einnahmen aus TV-, Sponsoren, und Eintrittsgeldern gingen dann verloren. Das macht bei noch neun verbleibenden Spieltagen rund eine dreiviertel Milliarde Euro. Für kleinere Klubs könnte dies zu Insolvenzen führen.
++ Australische Geisterliga ++
Der australische Fußballverband gab indes bekannt, dass die höchste Fußball-Profiliga der Männer sowie jene der Frauen ohne Zuschauer gespielt wird. Die Regelung gilt zunächst für die sechs Hauptrundenspieltage. Für die Finalserie soll dann erneut geprüft werden.