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"Unwichtig, ob weitergespielt wird oder nicht"

Der Leicester City-Legionär Christian Fuchs flog bereits Mitte März zu seiner Familie nach New York, verweilt derzeit aber im Familienlandhaus, nicht in Manhatten. Fußball zählt für ihn gerade gar nicht.

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"Mich interessiert in dieser Situation nur, dass es meiner Familie gutgeht. Aktuell bin ich nicht in Fußball-Stimmung", erzählt Christian Fuchs der 'APA'. Sofort nach Unterbrechung der Premier League hatte Leicester City-Trainer Brendan Rodgers seinen Spieler ermöglicht, Zeit mit der Familie zu verbringen. Fuchs' Frau und die drei Kinder wohnen bekanntlich in Manhattan, der Abwehrspieler zieht es aber vor, weit weg von der Großstatt zu wohnen. Der Fußball tritt da in den Hintergrund, auch wenn einmal anvisiert wurde, nur bis zum 30. April zu pausieren: "Wir werden sehen, wie es weitergeht. Aber es ist unwichtig, ob weitergespielt wird oder nicht. Jetzt muss jeder einmal schauen, dass er gesund bleibt."

 

Aber...

Dennoch ist sich Fuchs bewusst, dass es wohl wichtig sein wird, dass wieder gekickt wird. Alleine Leicester habe "ein paar Tausend Angestellte". Es stecke eben viel Geld im Fußball, somit auch Arbeitsplätze. Insofern geht es auch um die eigene Zukunft. Die Foxes wollen Fuchs halten, das weiß er. "Wenn Leicester in der nächsten Saison im Europacup spielt, braucht man einen großen Kader, da ist es schwer zu reduzieren. Und Rodgers hat zu mir gesagt, er will mich unbedingt behalten und wir werden sicher was ausarbeiten können, daher bin ich in dieser Hinsicht entspannt", meint der 78-fache Internationale, dessen Vertrag endet.

Verträge musste er auch bei seinen Fußballschulen in der Nähe von New York beenden. "Leider mussten wir uns von etlichen Mitarbeitern trennen", erzählt er. 

 

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