#ballestererbrennt - zum 20. Geburtstag und wegen der Zukunft
Österreichs einziges Fußballmagazin feiert mit Ausgabe 150 sein 20-jähriges Jubiläum – und kämpft mit der Aktion #ballestererbrennt in Zeiten von Coronavirus und Printkrise um seine Zukunft. (Aussendung: Ballesterer)
Den März 2020 hätte sich die Redaktion des Fußballmagazins ballesterer anders vorgestellt, doch dann kam Corona. Ausgabe 150 ist nun nur ein Anlass zum stillen Feiern und zugleich der Startschuss einer Kampagne zur Rettung des einzigen Fußballmagazins in Österreich.
Im März 2000 erschien die erste Ausgabe des ballesterer. Um 25 Schilling wechselte eines der 300 per Hand kopierten Hefte damals den Besitzer. 20 Jahre und 149 Ausgaben später ist aus dem ballesterer eine wichtige und mehrfach ausgezeichnete Stimme im Sportjournalismus geworden. Mit einer Auflage von 20.000 Stück wird er in Österreich ebenso gelesen wie in Deutschland und der Schweiz. Dabei ist er seinen Wurzeln treu geblieben und fühlt sich seit der ersten Ausgabe der offensiven Erweiterung des Fußballhorizonts verpflichtet. „Der ballesterer berichtet anders über Fußball“, sagt Chefredakteur Jakob Rosenberg. „Wir schauen aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Sport, schreiben über gesellschaftspolitische Zusammenhänge und lassen die Fans im Stehplatzsektor zu Wort kommen.“ In den ausführlichen Schwerpunkten wird der internationale Fußball mit seinen Stars ebenso beleuchtet wie die Randgeschichten des Sports – so widmete der ballesterer im vergangenen Jahr nicht nur Martin Hinteregger und Manchester United Coverstorys, sondern auch Themen wie Klimaschutz und Stadionverbote.
In Ausgabe 150 dreht sich der Schwerpunkt um Zustand und Zukunft des Sportjournalismus in Österreich – und um den ballesterer selbst. Anlässlich des runden Jubiläums gewährt die Redaktion einen Blick hinter die Kulissen, wo mit geringen Mitteln ein Qualitätsmagazin entsteht. Die Leserinnen und Leser erfahren aus erster Hand, wie viel Energie und Leidenschaft unabhängiger Journalismus braucht.
Sie erfahren aber auch, wie leicht ein Printprodukt in einem multimedialen Medienmarkt in existenzielle Gefahr gerät. Der ballesterer brennt nicht nur für kritischen Journalismus – er kämpft um seine wirtschaftliche Zukunft. Finanziell ist das Magazin seit jeher ein Balanceakt, die Schulden sind über die Jahre gewachsen, nun bittet der ballesterer seine Leserinnen und Leser um Hilfe.
Unter dem Motto #ballestererbrennt wirbt das Magazin um Abonnements, Spenden und Mitglieder im neu gegründeten ballesterer supporters club. Durch die Erlöse sollen Altlasten abgebaut und das Magazin auf ein stabiles Fundament gestellt werden. Flankiert wird die Kampagne durch multimediale Unterstützung. Größen aus der Welt des Fußballs wie Rekordinternationale Nina Burger und Austria-Legende Andy Ogris haben schon ihre Unterstützung zugesagt.
Die Corona-Pandemie hat die Welt in eine Krise gestürzt, deren Auswirkungen noch unklar sind. Das gilt auch für den Fußball – und den Journalismus. „Niemand kann derzeit seriös einschätzen, wann wieder Fußball gespielt wird und wie sich der Sport durch die Krise verändern wird“, sagt Rosenberg. „Sicher ist aber, dass der Fußball auch nach Corona einen kritischer Begleiter brauchen wird.“
Nur mit der Unterstützung der Leserinnen und Leser kann die Zukunft von Österreichs einzigem Fußballmagazin gesichert werden. Für die offensive Erweiterung des Fußballhorizonts.
Mehr Informationen auf rettet.den.ballesterer.at