Angespannte Finanzsituation bei Austria Wien

Die Austria hat sich gegen Altach zwei Finalspiele um die Europacup-Quali erspielt, nach einer verkorksten Saison. Finanziell sieht es derzeit nicht so gut aus.

Nach dem Sieg gegen Altach sagte Austria-Sportvorstand Peter Stöger in das 'Sky'-Mikrofon: "Fakt ist, dass wir wirtschaftlich Räume schaffen müssen, damit wir reagieren können. Wir haben jetzt nicht ein Budget zur Verfügung, wo wir Ablösen tätigen können und wahnsinnige Gehälter zahlen können." Wie eng ist es wirklich? Der 'Kurier' schreibt sogar von Gerüchten über einen möglichen Insolvenzantrag, die gelockerten Lizenzbestimmungen dürften den Veilchen aber entgegen kommen. In der Tageszeitung heißt es, Markus Kraetschmer "wischt" das vom Tisch.

 

Offene Fragen

"Alle Vereine kämpfen derzeit in der Corona-Krise", meint Markus Kraetschmer weiter. Die Hoffnung auf Kompensationszahlungen vonseiten der Regierung sind groß, diese sollen bald kommen. Offen ist auch, welchen Werbewert Partnern geboten werden kann. Und wie viele Fans unter welchen Bedingungen in den kommenden Monaten ins Stadion dürfen: "Dennoch dürften bestimmte Personengruppen nicht nebeneinander sitzen. Und was passiert mit Auswärtsfans, die ja alle in einem Sektor wären?“ Immerhin: Viele Fans verzichteten auf Rückzahlungen der Abos.

Mit einem Investor wird gesprochen, 49 Prozent Anteile an der Austria wären zu haben. Stöger meint dazu: "Die eine Frage ist, wann der kommen soll, aber das viel wichtigere Thema ist, dass es ein richtiger Partner ist. Weil es etwas Richtungsweisendes ist. Aber wir werden so etwas hier brauchen, um die Spirale nach oben drehen zu können.

 

 

 

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