"Man kann nicht jeden Verein zu Profitum zwingen"
Die Entscheidung des Niederösterreichischen Fußballverbandes, Meistern bei freiwilligem Aufstiegsverzicht den Platz im ÖFB-Cup nicht zu geben, sorgt weiterhin für Aufregung.
""Es kann nicht sein, dass Regionalliga-Mannschaften Jahr für Jahr Geld investieren, um Meister zu werden und sich dann entscheiden, nicht in die 2. Liga aufzusteigen. Wer so denkt, der sollte auch nicht im ÖFB-Cup dabeisein", polterte Heimo Zechmeister vom NÖFV neulich. Nun kommt der Konter von den Vereinen. Bei meinfussball.at sagt etwa Wolfgang Heidenreich aus Ebreichsdorf, seit Jahren eines der Topteams der RLO, dass es "eine Frechheit" sei, dass sich der Verband so entschieden hatte. Die Adaptionen der Infrastruktur würden mehr als eine Millione Euro kosten: "Und die Mannschaft wäre nochmal um einiges teurer.“
Bei Mannsdorf/Groß-Enzersdorf, die in den kommenden Jahren die notwendigen Voraussetzungen für die 2. Liga schaffen wollen, meint der sportliche Leiter Matthias Kopica: „Man muss in Österreich schon die Kirche im Dorf lassen. Man kann nicht jeden Verein zu Profitum zwingen, wenn es nicht möglich ist.“