Rapid bittet Abonnenten um Geduld
Nachdem noch nicht bekannt ist, wie es mit der Fußballsaison weiter geht, bittet der SK Rapid Wien seine Abonennten um Zeit, um die Lage zu klären.
Aufgrund einer Vielzahl von Anfragen, wie es mit den Abos weitergehen würde, veöffentlichte der SK Rapid Wien am Donnerstag eine Stellungnahme. Dort meint Geschäftsführer Christoph Peschek: "Leider können wir aufgrund der gegenwärtigen Situation und des derzeit noch völlig unklaren weiteren Saisonverlaufs noch nicht auf jede dieser Fragen eine konkrete Antwort geben." Peschek bittet die Rapid-Fans deshalb um Geduld und verweist auf den Umstand, dass man mit Hochdruck daran arbeite, den Verein durch diese Zeit zu bringen. Es wurden "zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, wie etwa die Einführung der Kurzarbeit bei den Mitarbeitern bis hin zur Umstellung auf „Notbetrieb“, um die laufenden Kosten auf ein Minimum zu senken. Zudem haben wir uns mit Spielern und Trainern auf einen Gehaltsverzicht von insgesamt über einem Drittel geeinigt, dem wir uns als Geschäftsführung selbstverständlich angeschlossen haben."
Klubkonferenz am 16. April
Weiters erklärt Peschek: "Am 16. April ist eine Video-Klubkonferenz der Österreichischen Bundesliga geplant, in der über den weiteren Meisterschaftsbetrieb gesprochen wird. Erst wenn gemäß den Vorgaben der nationalen und internationalen Verbände und vor allem der Behörden eine Entscheidung gefallen ist, ob und wie wir die laufende Meisterschaft zu Ende spielen, werden wir hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise beim SK Rapid versuchen, gemeinsam mit euch eine Lösung zu finden, insbesondere was mit bereits gekauften Tages- und Dauerkarten passiert."
Letztlich möchte der Geschäftsführer auch Danke sagen: "Wir danken auch auf diesem Wege den zahlreichen Rapidlerinnen und Rapidlern, die sich darüber hinaus in den letzten Tagen bei uns gemeldet haben um zu deponieren, dass sie darauf Wert legen, keinerlei Rückerstattungen anzumelden, um den SK Rapid in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen!