ÖFB-Präsident Windtner befürchtet Klagsflut
Sollte die Meisterschaft abgebrochen werden befürchtet ÖFB-Präsident Leo Windtner, dass die Saison ein juristisches Nachspiel haben könnte.
Im Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten spricht Leo Windtner gar von einer "Flut von Klagen". Er plädiert für eine Entscheidung am grünen Rasen. Dennoch wird es bis Mittwoch ein Rechtsgutachten geben, denn dann tagt das ÖFB-Präsidium. Das Präsidium besteht aus Windtner, den neun Landespräsidenten und den drei Ligavertretern Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, Aufsichtsratschef und Admira-Präsident Philip Thonhauser sowie LASK-Präsident Siegmund Gruber. Der ÖFB-Boss wünscht sich ein geeintes Vorgehen, räumt aber ein, dass: "hier das Wort dieser drei Liga-Vertreter mit Sicherheit großes Gewicht haben" werde.
Mehr Termine
Da geht es auch um die Europacup-Starter, die offiziell die heimischen Starter benennt. UEFA-Boss Ceferin hatte den Belgiern, die ihre Liga abgebrochen haben, schon die Rute ins Fenster gestellt, dass sie an der nächsten EC-Saison nicht teilnehmen dürfen. Diese wird mit einer verlängerten Saison 19/20 mit Sicherheit neue Probleme bei den Terminen aufwerfen. Windtner hat auch dafür eine Lösung: ""Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass wir einen noch nie da gewesenen komprimierten Kalender inklusive einer stark verkürzten Winterpause haben werden."
Freude kommt bei dem ÖFB-Boss über die für nächste Woche anvisierte Präsentation des Hilfspakets für den Sport auf: ""Ich gehe davon aus, dass der Fußball als größter Sportfachverband einen adäquaten Anteil erhällt. Das Geld sollte rasch und verlässlich fließen, nur rasche Hilfe ist wirksame Hilfe."