David Alaba prangert Rassismus bei Corona-Impfung an

FC Bayern München-Star und ÖFB-Legionär David Alaba prangert Rassismus um Tests einer Impfung gegen die durch den Corona-Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 an.

Zwei Wissenschaftler hatten im französischen Fernsehen über Tests einer neuen Impfung in Afrika diskutiert. Jean-Paul Mira, Chefarzt am Pariser Cochin Krankenhaus, meinte: "Sollten wir diese Studie nicht in Afrika machen, wo es keine Masken, keine Behandlungsmöglichkeiten und keine Wiederbelebungsmaßnahmen gibt, ein bisschen so wie es bei bestimmten Aids-Studien gemacht wurde?" Er wolle in dem Zusammenhang bewusst provoziert haben. Camille Locht, Forschungsdirektor des staatlichen Inserm-Institut, stimmte allerdings zu: "Sie haben recht, wir überlegen, eine parallele Studie in Afrika durchzuführen."

 

Alaba ortet Rassismus

David Alaba, dessen Vater George bekanntlich aus Nigeria stammt, sah es und kritisierte auf Twitter: "Eine Covid-19-Impfung in Afrika ausprobieren??? Sind die zwei Typen Ärzte oder Clowns? So einen Rassismus hätte ich mir nie vorstellen können. Das ist schändlich und inakzeptabel. Wir müssen alle zusammenstehen und Hand in Hand arbeiten, um dieses Virus zu bekämpfen."

Auch Elfenbeinküste-Idol Didier Drogba äußerte sich: "Ich möchte diese erniedrigenden, falschen und vor allem zutiefst rassistischen Worte aufs Schärfste verurteilen."

 

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