Corona-Krise: Keine Bundesliga-(Geister)spiele vor Ende Juni?
Heute, Montag, hat die Bundesregierung, die weiteren Pläne für den Umgang mit der Corona-Krise präzisiert. Für Veranstaltungen gibt es ein Verbot bis zumindest Ende Juni.
Seit Tagen und Wochen überlegt die österreichische Bundesliga, wie die Saison möglicherweise doch noch gerettet werden kann (>> siehe auch: Die 7 ... Szenarien, wie die Bundesliga-Saison 2019/20 gespielt und gewertet wird).
Die Bundesregierung hat den Plänen, wonach möglicherweise schon im Juni Fußball - zumindest mit Geisterspielen - gespielt werden könnte, heute jedoch möglicherweise eine Abfuhr erteilt. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag-Vormittag verlautbarte, wird es vor Ende Juni keine Veranstaltungen geben dürfen. Ob darunter auch Geisterspiele fallen, ist aktuell nicht bekannt. Kurz kündigte jedoch an, dass es für die jeweiligen Bereiche in den kommenden Tagen eigene Pressekonferenzen geben werde. Wann genau Sportminister Werner Kogler die Pläne für den Sport präzisiert, ist aktuell aber noch nicht bekannt.
Auch die Bundesliga hat auf Anfrage von 90minuten.at noch keine näheren Informationen erhalten und verweist darauf, dass das Zeitfenster, um die Saison fertig spielen zu können, mittlerweile bis Mitte August reicht.
** Update 16 Uhr **
Für Profisportler soll es aber laut Sportministerium "in den nächsten Wochen" eine unter Umständen neue Lösung geben. Das könnte auch die Wahrscheinlichkeit von Geisterspielen in der Bundesliga erhöhen. Auf Anfrage der 'APA' meint ein Sprecher des Ministeriums, dass es von der allgemeinen Entwicklung abhängt. Noch in dieser Woche soll es bekanntlich eine Pressekonferenz zu dem Thema von Sportminsiter Werner Kogler geben.
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