Bundesliga-Plan für Saisonfinish nimmt Formen an
Am Freitag diskutiert die Bundesliga wieder per Video-Konferenz. Dabei geht es neben der 2. Liga auch um das Konzept für die Geisterspiele, um die Saison zu Ende zu spielen.
Der Plan sieht laut einem Bericht der 'APA' vor, dass maximal 200 Personen zugegen sein dürfen, neben Spielern und Betreuern unter anderem auch Club-Angestellte, Mitarbeiter der TV-Produktion, Doping-Kontrolleure und Journalisten. Das Konzept siehr Kennzeichnugen vor: Rot für alle unmittelbar in den Spielbetrieb Involvierte wie Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Ballbuben; Orange für im Stadion-Innenbereich tätige Personen, die nicht in direkten Kontakt mit anderen treten, zum Beispiel Kameraleute; Gelb für Personen auf der Tribüne, zum Beispiel Journalisten. Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer: "Getestet werden müssten nur Personen aus dem roten Bereich."
PCR-Tests, keine Antikörpertests
Weiters sollen PCR-Tests verwendet werden, die den Virus nachweisen bzw., ob jemand ansteckend ist: "Es hat sich herauskristallisiert, dass man derzeit nicht mit Antikörpertests arbeiten soll, sondern mit PCR-Tests." Die Testfrequenz solle mit den Klubs diskutiert werden. Antikörpertests wären noch nicht zu hundert Prozent sicher. Sollte ein Spieler einen positiven Test abliefern, würde er isoliert werden. Die mit dem Betroffenen in Kontakt gewesenen Menschen würden beobachtet werden, ein einziger positiver Test würde den Ligabetrieb aber nicht stoppen.
Der anvisierte Starttermin ist Mitte Mai, Anfang Mai müsse mit dem Mannschaftstraining gestartet werden. Bis 30. Juni will man fertig sein: "Es gibt viele Fragen bei einer Verlängerung, zum Beispiel auslaufende Spielerverträge, da haben wir derzeit keine Rechtssicherheit. Derzeit ist noch alles darauf ausgerichtet, es bis 30. Juni zu schaffen, und da ist das Zeitfenster sehr eng."