Salzburg ist "noch nicht am höchsten Level"
Die runderneuerten Bullen treffen auf eine motivierte Rapid-Elf und wähnen sich laut dem neuen Headcoach Jesse Marsch noch nicht bei hundert Prozent.
Nach dem 7:1 im Cup in Parndorf wartet auf Red Bull Salzburg der erste Prüfstein. Das Spiel gegen Rapid ist die Saisoneröffnung und gleich die Möglichkeit zu schauen, wie es den Salzburgern geht. Schließlich gab es zahlreiche Abgänge. "Wir sind für dieses erste Spiel bereit, auch wenn wir noch nicht unser höchstes Level erreicht haben. Wir haben noch viel zu tun", sagt dazu der ebenfalls neue Cheftrainer Jesse Marsch. Die ersten drei, vier Wochen Vorbereitung wären gut gewesen, seine Mannschaft habe "in jedem Spiel einen Schritt nach vorn" gemacht.
"Negative Energie gegen uns"
Dass das erste Bundesligaspiel für den US-Amerikaner gleich in Hütteldorf ist, stört ihn nicht. Er kennt schon die Begebenheiten. "Das erste Saisonspiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir erwarten eine gute Kulisse mit viel Energie, vielleicht auch mit viel negativer Energie gegen uns", scheint sich Marsch bereits mit der besonderen Beziehung zwischen Rapid und Red Bull Salzburg auseinander gesetzt zu haben. "Es ist ein Top-Abend, auch für die Bundesliga insgesamt. Rapid ist eine gute Mannschaft, vor allem bei Ballbesitz und bei Standards. Es wird ein emotionaler Abend, bei dem wir sehr klar bleiben und alles füreinander geben müssen.
Kapitän Andreas Ulmer ergänzt schließlich: "Gegen Rapid ist es immer ein besonderes Spiel, egal, in welcher Phase sich die beiden Klubs gerade befinden." Personell fehlen doch einige Spieler: Kilian Ludewig (Adduktoren) ist verletzungsbedingt nicht im Einsatz. Smail Prevljak und Albert Vallci fehlen aufgrund von Sprunggelenksverletzungen. Alexander Walke muss nach einer Operation an der Fußwurzel passen. Sekou Koita und Diadie Samassekou sind seit Mittwoch wieder im Trainingseinsatz.
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