Ried verzichtet auf Werbespot nach Gegentoren
Die SV Ried stellt den Werbespot der Tourismusregion Innviertel nach Gegentoren für die SV Ried bereits nach einer Runde wieder ein.
Es war lustig gemeint, ging jedoch nach hinten los: Nach jedem Gegentor für die SV Ried, also nicht wirklich ein Moment, bei dem Fans für positive Emotionen zu haben sind, sollte in dieser Saison ein witziger Werbespot der Tourismusregion Innviertel auf der Vidi-Wall laufen. Doch bereits nach dem ersten Spiel wird der Spot wieder zurückgezogen. Grund dafür ist das Spiel gegen Austria Klagenfurt, als Ried innerhalb von acht Minuten drei Tore kassierte. Das war selbst für die humoristischen Ried-Fans zu viel und es hagelte Proteste.
Offizielle Stellungnahme der SV Ried:
Zur Werbung bei den Gegentoren beim Spiel der SV Guntamatic Ried gegen Klagenfurt am vergangenen Freitag möchten wir Folgendes festhalten:
Selbstverständlich wissen wir, dass ein Gegentor grundsätzlich negative Emotionen auslöst. Wir haben deshalb im Vorfeld die Anzahl der Gegentore in der „josko ARENA“ im Frühjahr analysiert – es waren drei – und wollten sinngemäß mit dem Spot ausdrücken, dass das Tor der SV Ried eigentlich „vernagelt“ sein sollte, aber im Innviertel die Türen für alle Gäste offen stehen. Der Spot war also sehr wohl durchdacht und sollte die witzige Seite der Region und deren Menschen zum Ausdruck bringen. Leider war der Spielverlauf am vergangenen Freitag dann aber denkbar schlecht. Wir haben in acht Minuten so viele Tore kassiert wie im gesamten Frühjahr. Wir möchten uns bei unseren Fans dafür entschuldigen, dass der Spot in dieser Situation derart negative Emotionen ausgelöst hat.
Nach Absprache mit dem Tourismusverband s‘Innviertel haben wir deshalb gemeinsam entschieden, die Werbung nach den Gegentoren einzustellen.