RB Salzburg gewinnt den Test gegen Feyenoord Rotterdam

Der FC Red Bull Salzburg gewinnt das Testspiel gegen den niederländischen Topklub Feyenoord Rotterdam nach überzeugender Vorstellung mit 3:1. (Text: RB Salzburg)

Die Roten Bullen zeigten von Beginn an Präsenz, waren das aktivere Team und verbuchten viele Ballgewinne. Auch wenn man mehr vom Spiel hatte, die ersten Chancen gab es für Feyenoord Rotterdam. In der Anfangsphase war es Steven Berghuis, der zwei gute Möglichkeiten ausließ. Nach etwas mehr als 20 Minuten setzte Antoine Bernede, der sehr auffällig war, Takumi Minamino perfekt in Szene, doch der Japaner wurde beim Abschluss entscheidend gestört. Kurz darauf vergaben Andre Ramalho per Weitschuss sowie Jerome Onguene und Patson Daka per Kopf, wobei Letzterer nur die Stange traf. Nach intensiven 45 Minuten ging es torlos in die Pause.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte den Niederländern, die durch einen Freistoß von der Strafraumgrenze ihre erste Chance verbuchen konnten. Die Roten Bullen blieben aber aggressiv und im Umschaltspiel stets gefährlich. So prüfte Daka den Torhüter erneut aus kurzer Distanz, ehe die Salzburger nach einer Doppelchance von Takumi Minamino und Zlatko Junuzovic nahe an der Führung waren. In Minute 63 verlängerte Ramalho eine Junuzovic-Ecke per Kopf, Erling Haaland stand goldrichtig und traf überlegt zum 1:0 ins lange Eck. Nachdem  Ramalho mit einem spektakulären Seitfallzieher von der Strafraumgrenze gescheitert war, schloss Daka eine mustergültige Vorlage von Haaland trocken zum 2:0 ab, ehe er wenige Minuten später – ebenfalls nach Haaland-Assist – auf 3:0 stellte. In der Schlussphase gelang den Niederländern durch Wouter Burger noch der 3:1-Ehrentreffer.

Aufstellung:
Stankovic; Farkas, Ramalho, Onguene (87. Oroz), Ulmer; Junuzovic, Bernede, Minamino, Szoboszlai; Daka, Haaland (90.+1 Anselm)

Stimmen nach dem Spiel:

Jesse Marsch: „Wir haben gewusst, dass das für uns heute eine Herausforderung werden wird.  Feyenoord Rotterdam war in Ballbesitz heute sehr gut und ist aggressiv ans Werk gegangen. In beiden Hälften haben wir zehn Minuten gebraucht, bis wir im Spiel waren. Für uns war es wichtig, dass wir den Spielern 90 Minuten Einsatzzeit geben konnten. Es war eine starke Leistung und ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne.“

Andreas Ulmer: „Die Niederländer waren in der Anfangsphase sehr ballsicher und haben uns viel laufen lassen. Speziell in der zweiten Hälfte hatten wir viele gute Ballgewinne und konnten Druck aufbauen. Für mich war es erst die zweite Vorbereitungswoche, daher war der Einsatz über die gesamte Spieldauer sehr wichtig. Heute können wir mit unserem Auftreten sehr zufrieden sein.“