Foto: © GEPA 2019 / Juli

Alexander Gorgon: "Das ist im heutigen Fußball eigentlich nicht mehr so üblich."

Alexander Gorgon verlängerte seinen Vertrag bei HNK Rijeka um weitere vier Jahre.

Im Interview mit Laola1.at spricht Alexander Gorgon über ...

 

... die Vertragsverlängerung: "Hauptsächlich die Wertschätzung des Vereins, dass ich mit 30 Jahren noch einmal die Möglichkeit bekommen habe, für vier Jahre zu verlängern. Das ist im heutigen Fußballeigentlich nicht mehr so üblich. Es zeigt, dass ich wahrscheinlich sehr vieles richtig gemacht habe und man sich auf mich verlassen kann. Außerdem geht es meiner Familie in der Stadt sehr gut, die Kinder sind happy. Daher war es überhaupt keine schwierige Entscheidung, dieses Angebot anzunehmen."

... andere Angebote: "Als die Gespräche mit Rijeka ins Laufen kamen, hat es noch nichts gegeben. Der Transfermarkt kommt aber erst im Juli so langsam in Schwung. Viele Vereine lassen sich immer mehr Zeit. Für mich ist es nicht in Frage gekommen, großartig zu pokern. Ich wollte fair gegenüber Rijeka sein. Beide Seiten können zufrieden sein."

... eine mögliche Rückkehr nach Österreich: "Ich merke bereits jetzt, dass es mich immer wieder nach Wien zurückzieht. Wenn ich ein, zwei Mal im Jahr für ein paar Wochen in Wien bin, genieße ich es sehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich nicht mehr dorthin zurückkehre. Dort sind meine Wurzeln, dort wurde ich geboren. Es ist eine wunderschöne Stadt."

... das Kräfteverhältnis in der kroatischen Liga: "Wenn du so wie wir bis auf das eine Jahr immer wieder Zweiter wirst, ist es schwer zu sagen, dass wir unter die Top drei wollen. Natürlich schielen wir auf den ersten Platz. Ob das auch so schnell gelingt, wie vor zwei Jahren, glaube ich aber nicht. Es kommt bei uns immer darauf an, wie das Team ausschaut. Der Verein lebt von Kauf- und Verkauf. Deswegen spielt die Truppe nie allzu lange zusammen. Wenn aber einige wichtige Achsen länger zusammenbleiben, traue ich mich zu behaupten, dass wir Dinamo wieder angreifen könnten. Unser Ziel ist es, nicht zu früh zu viel Abstand auf Dinamo zu haben. Letzte Saison war es praktisch im Winter schon entschieden. Doch auch Hajduk Split und NK Osijek haben sich sehr gut verstärkt. Mit ihnen ist heuer zu rechnen."

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