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Teile des ÖFB-Präsidiums wollen Arnautovic als ÖFB-Kapitän verhindern

Ein nahezu einmaliger Vorgang hat sich offenbar im ÖFB-Präsidium zugetragen: Laut einem Kurier-Bericht haben sich Teile des Präsidiums gegen Marko Arnautovic als Kapitän der Nationalmannschaft ausgesprochen.

Die Diskussionen um Marko Arnautovic haben eine neue Wendung erfahren: Wie der Kurier berichtet, haben sich Teile des ÖFB-Präsidiums gegen den England-Legionär als ÖFB-Kapitän ausgesprochen. Es soll sich dabei um keine Weisung handeln, denn diese könnte das ÖFB-Präsidium in sportlichen Angelegenheiten auch nicht ausspredchen. Dennoch soll der Wunsch des Präsidiums an Franco Foda herangetragen worden sein. Ein wohl einmaliger Vorgang. Noch gestern meinte ÖFB-Präsident Leo Windtner, angesprochen auf das gemeinsame Foto mit Edin Dzeko, das im Boulevard zu überhöhten Berichten geführt hat: "Marko hat nicht bedacht, welche Sekundärfolgen dieses Foto hatte." 

Marko Arnautovic ging gestern seinerseits in die Offensive und kritisierte die Medienberichte über sein Treffen mit Dzeko heftig. Auch dass ihn die Kapitänsschleife belastet, bestritt Arnautovic: "Die Schleife war nie und wird nie zu groß für mich sein. Ich bin für alles bereit. Ich habe auch ohne Schleife ein Standing in der Mannschaft gehabt und probiert, die Mannschaft anzutreiben, meine Meinung gesagt und das wird immer so bleiben."

Hinweis: An den ÖFB wurde zeitgleich (Donnerstag, 07:30) mit diesem Artikel eine umfassende Anfrage zu diesem Thema verschickt. 

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