Daniel Toth: "Müssen noch enger zusammen rücken"
Heute gastiert der zuletzt drei Mal in der Liga erfolgreiche TSV Hartberg bei der Admira. Die wollen nach dem Trainerwechsel aufzeigen.
WAC, Rapid und Sturm stehen auf Hartbergs Ligaabschlussliste. Dazu kommt der Sieg im Cup unter der Woche gegen Wacker Innsbruck. Gegen die Innsbrucker gelang der Admira der letzte Sieg, seitdem setze es je zwei Niederlagen und zwei Remis. Nach der letzten Schlappe wurde der Trainer getauscht. Reiner Geyer soll das Ruder rumreißen. Doch Routinier Daniel Toth sieht die Mannschaft in erster Linie in der Pflicht: "Gerade in der aktuellen Phase müssen wir noch näher zusammenrücken. Im Heimspiel gegen Hartberg wollen wir endlich wieder einen Heimsieg einfahren und Selbstvertrauen tanken. Dazu müssen wir mutig spielen und als Einheit auftreten.“
Neubeginn und Revanche
Abwehrspieler Stephan Zwierschitz ortet dennoch Neues: "Wir stehen vor einem Neubeginn in dieser Saison. Im Training war eine regelrechte Aufbruchstimmung zu erkennen, die wir unbedingt ins Spiel mitnehmen wollen, um endlich den ersten Heimsieg in dieser Saison zu holen." Erschwert wird dieser Neubeginn durch das größer werdende Lazarett. Fabio Strauss, Jonathan Scherzer und Pascal Petlach fehlen. Außerdem hat sich Seth Paintsil einen Handbruch zugezogen und fehlt genauso den restlichen Herbst wie Sebastian Bauer, der sich einer Schulter-Operation unterziehen muss.
Immerhin gelang der Admira dank eines Zwierschitz-Treffers in der 2. Runde in Hartberg das, was nicht nur den Großklubs aus Graz und Hütteldorf, sondern auch Tabellennachbar Altach nicht gelang: Ein Sieg in der Steiermark. Die Hartberger wollen deshalb Revanche.