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Christian Jauk: "Das schadet dem Ansehen des Fußballs und uns als Klub"

Der SK Sturm verliert gegen Larnaca mit 0:2. Überschattet wurde das Spiel von einem Becherwurf, bei dem der Linienrichter eine blutende Platzwunde erlitten hat. Die ORF-Stimmen zum Spiel.

Sturm Graz - AEK Larnaka 0:2 (0:0)

Merkur-Arena, 7.500 Zuschauer, SR Al Hakim (SWE)

Torfolge: 0:1 Truyols (46.), 0:2 Trickovski (74.)

Sturm: Siebenhandl - Spendlhofer, Avlonitis, Maresic - Koch, P. Zulj, Lovric (64./Lackner), Grozurek (46./Huspek), Hierländer - Hosiner (57./Eze), Pink

Larnaka: Tono - Silva, Truyols (80./Tete), Gonzalez, Ioannou (59./Mojsov) - Hevel, Jorge - Acoran, Trickovski (77./Tomas), Nacho - Giannou

Gelbe Karten: Zulj bzw. Cases, Acoran

Rote Karte: Hierländer (94.)

 

Die Stimmen

Christian Jauk: "Dieses Verhalten eines Fans beim heutigen UEFA Europa League-Spiel ist auf keinen Fall zu akzeptieren. Das schadet dem Ansehen des Fußballs und uns als Klub. Wir versuchen immer Fußball als ein positives Fest zu sehen und genau gegen diese Dinge vorzugehen. Fair Play steht bei uns an erster Stelle. Es tut uns leid, dass wir heute viele Fußballfans enttäuscht haben. Der Becherwerfer wurde gefasst. Es werden die möglichen Strafausmaße geprüft und anlassbezogen bis hin zu Regressforderungen sanktioniert." 

In der Kleinen Zeitung sagt Jauk: "Wir rechnen mit einer Strafe, das belastet uns enorm. Aber ich gehe nicht davon aus, dass wir eine Stadionsperre kassieren werden. Es ist Dramatisches passiert. Der Schiedsrichter-Assistent hat eie Platzwunde gehabt, das sieht natürlich dramatisch aus. So etwas tut mir im Herzen weh, wenn ich das ganze Blut in Verbindung mit dem SK Sturm sehe."

Heiko Vogel: „Mir fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden, das Spiel rückt für mich in den Hintergrund. Diese dumme Aktion, die für die Unterbrechung gesorgt hat, hat hier nichts zu suchen. Es tut mir leid für den Sport. Ich habe mich bei den Larnaka-Spielern entschuldigt und gesagt, dass so etwas auf dem Fußballplatz nichts verloren hat. Wir haben den Fair-Play-Gedanken in dieser Situation gänzlich vermissen lassen."

... zum Spiel: „Meine Mannschaft hat nicht gut gespielt, sie hat gewollt, aber sie konnte nicht. Manchmal braucht man auch einen Dosenöffner, ich erinnere an die klare Elfmetersituation. Das wäre das 1:1 gewesen, wir hätten ein anderes Spiel gesehen. Die Gegentore sind aus einer Verkettung an Fehlern entstanden.“

Günter Kreissl: „Ein Spiel, aus dem man nichts Positives herausholen kann. Das Ergebnis ist gerecht. Der Vorfall lässt mich verzweifelt zurück. Es muss mit allen Sanktionen gegen den Täter vorgegangen werden. Das ist ein nicht bezifferbarer Imageschaden für uns.“

Fabian Koch: „Das ist natürlich eine Katastrophe, es tut mir richtig leid für den Linienrichter. Dass so etwas in unserem Stadion passiert, ist nicht zu erklären.“

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