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Rapid-Kicker müssen auch bei Siegen auf Punkteprämien verzichten

Der sportliche Misserfolg wirkt sich auch auf das Gehalt der Rapid-Kicker aus, die auf erfolgsabhängige Prämien im unteren PlayOff verzichten müssen.

Ex-Sportdirektor Andreas Müller hat in seiner Amtszeit das Prämienmodell des SK Rapid umgestellt, der aktuelle Sportchef Fredy Bickel führt dieses System fort, was sich in dieser Saison besonders drastisch auswirkt. Wie der Kurier berichtet kann laut Insider pro Spieler und Punkt mit 1.000 Euro Prämie gerechnet werden, wobei Leistungsträger mehr bekommen und junge Talente darunter liegen. Zusätzlich variiert diese Summe auch mit der verbundenen Einsatzzeit am Feld. "Ein Stammspieler könnte in einem für die Rapid-Ansprüche erfolgreichen (aber in dieser Saison unerreichten) Monat mit drei Siegen und einem Remis in insgesamt fünf Liga-Spielen mindestens 10.000 Euro brutto extra in der Monatsabrechnung ausgewiesen bekommen", berichtet der Kurier. 

Keine Prämien im unteren PlayOff

Derzeit fallen die Rapid-Kicker aber auch um diese Punkteprämien um, denn die Liga-Prämien werden laut Kurier nur dann bezahlt, wenn Rapid in der Tabelle im Bereich der Europacup-Plätze liegt. Mit der Platzierung unter dem Strich fallen die Spieler um diese Prämien demnach um. Sollte die Qualifikation für das Meisterplayoff nicht geschafft werden, kassieren die Hütteldorfer Kicker im Frühjahr weiterhin nur ihr Basisgehalt, egal wie viele Punkte sie ergattern. Nicht betroffen davon sind die Prämien für Erfolge in der Europa League. 

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