Oliver Glasner denkt schon an das nächste Europacup-Jahr
Bereits einen Tag nach dem aufsehenerregenden Sieg gegen Besiktas und dem damit dennoch verbundenen Ausscheiden nimmt LASK-Coach Oliver Glasner schon das nächste Europacupjahr ins Visier.
"Natürlich sind wir auf dem Geschmack gekommen", wird Oliver Glasner bei Laola1.at zitiert. Er räumt zwar ein, dass viele andere Klubs ebenfalls in die Meistergruppe kommen wollen, aber er sieht den LASK auf einem guten Weg. "iWr haben wieder Fans und Sympathien gewonnen und hoffen, dass sich das noch mehr steigert und unseren Aufwärtstrend noch mehr vorantreibt. Ich freue mich erst dann, wenn der LASK im neuen Stadion, in einer engen Atmosphäre, vor knapp 20.000 Zuschauern, spielt", sagt er. Das wäre 2022 der Fall.
Mitnehmen
Trotz des bitteren Out in quasi letzter Minute will Glasner das Positive mitnehmen: "Wir haben nach dem Aufstieg in die Bundesliga geschaut, wie wir mit unserem Fußball in der Bundesliga zu Recht kommen, und jetzt, wie das in Europa der Fall ist. Wir haben von vier Spielen drei gewonnen, zwei gegen den norwegischen Cupsieger Lilleström und eines gegen einen letztjährigen CL-Achtelfinalisten. Wir haben gezeigt, dass wir mit unserer Art und Weise Gegner auch auf internationalem Niveau Probleme bereiten können."
Ein weiteres Europacupglanzlicht muss jetzt wohl rund ein Jahr warten, vorausgesetzt, der LASK schafft es über die Liga oder den Cup dorthin. Um das zu erreichen, wäre wohl ein Sieg gegen Rapid am Sonntag nicht schlecht für die Athletiker.