Die 7 ... Toptransfers der Bundesliga

Die Saison ist noch jung. Zu jung für eine erste Bilanz? Mitnichten. 90Minuten.at präsentiert sieben Transfers, die bemerkenswert sind und sich jetzt schon ausgezahlt haben.

Von Georg Sander

 

Nicht jeder Transfer mag auf den ersten Blick ein Kracher vor dem Herren sein, aber jeder hat eine bestimmte Wirkung auf den Klub. So mancher Transfer ist auch einfach ein Zeichen, dass der Klub etwas richtig macht oder dass sich ein paar Dinge in Österreichs Fußball in Bewegung sind. Denn, das zeigen die sieben von der 90minuten.at-Redaktion ausgewählten Kicker, das ist ein Fakt.

Platz 7: Valentino Müller (Altach -> LASK)

Der Ex-Altacher war schon mit ausländischen Klubs in Verbindung gebracht worden, den Zuschlag bekam bekanntlich der LASK, den Einschlag ins Tor bekam Admira-Keeper Leitner beim Sieg der Linzer in der Südstadt. Warum dieser Transfer bemerkenswert ist, liegt wohl auf der Hand: Die Athletiker haben sich einen jungen Österreicher geholt, der woanders auch begehrt wäre. Selbiges trifft wohl auch auf Thomas Sabitzer zu. Es ist schon ein beachtenswertes Zeichen des LASK, dass sie diese Kicker holen und nicht irgendwer anderer. Ok, die mögliche Champions League-Teilnahme bzw. die fixe Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League kann auch eine Rolle bei den Transfers gespielt haben. Sei es wie es ist: Junge, talentierte Österreicher ziehen den LASK gegenwärtig gegenüber anderen Klubs vor, wenn sie wo aufzeigen

Platz 6: Zlatko Dedic (Wacker -> Wattens)

So ein erfahrener Mittelstürmer kann Gold wert sein. Für die Wattener hat er in vier Spielen bereits drei Mal genetzt. Zwei Mal sicherten seine Tore einen Punkt. Wenn es in 18 Runden um die Tabellenteilung geht, kann jedes Pünktchen den Unterschied zwischen Abstiegskampf und sogar Meistergruppe machen. Aber klar, pauschal kann man nun nicht sagen „Erfahrener Stürmer = Klassenerhalt“. Das bewies Zlatko Dedic selbst letztes Jahr mit dem FC Wacker. Doch die WSG Tirol könnte eben nicht Wacker sein, man ist finanziell besser aufgestellt, muss nicht so wie die Innsbrucker im Winter Leistungsträger verkaufen. Insofern können die Tore des 35 Jahre alten Slowenen am Ende schlichtweg Gold wert sein.

 

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