Foto: © Medien Austria Wien Reportage

Thomas Letsch: „Wir wollen taktisch keine komplizierten Dinge machen“

Der neue Austria-Trainer Thomas Letsch spricht in seiner Antrittspressekonferenz über seine Ziele mit der Austria und was er plant zu ändern, um Erfolg zu haben.

Thomas Letsch …

… über seine Verpflichtung: „Ich bin zwar ein Deutscher, aber ein halber Österreicher, lebe jetzt seit mehr als fünf Jahren  hier. Ich war immer intensiv mit dem österreichischen Fußball beschäftigt und freue mich jetzt in der Hauptstand mit einem Traditionsklub und tollen Fans arbeiten zu können. Mit dieser Freude gehe ich diese 12 Spiele an, das ist ein Drittel der Saison.“

… über die Herangehensweise, nur 12 Spiele fix zu coachen: „Was im Sommer ist, interessiert mich im Moment überhaupt nicht. Das war von Anfang an klar, dass es zunächst um die 12 Spiele geht, auf die wollen wir uns fokussieren. Wir wollen alles rausholen, von uns, von den Spielern, vom Staff. Alles andere ist uninteressant.“

… über das Verbesserungspotenzial bei der Austria: „Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir eine hohe Intensität ins Spiel und in jedes Training reinbringen. Das will ich von Anfang an sehen. Wir müssen bereit sein zu sprinten, das Tempo hoch halten. Wir wollen taktisch keine komplizierten Dinge machen, sondern in die Basics reinkommen. Jeder muss bereit sein, alles zu geben. Das ist der wichtigste Ansatzpunkt.“

… über das Thema Disziplin, das von Franz Wohlfahrt angesprochen wurde: „Die Dinge, die in der Vergangenheit waren,  nehme ich zur Kenntnis, diese möchte ich aber nicht werten. Disziplin ist ein wichtiger Aspekt, es geht oft um Kleinigkeiten, aber wenn ich in Kleinigkeiten nicht konsequent bin, kann ich die Konsequenz auch nicht auf dem Spielfeld erwarten.“

(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

 

Deine Stimme ist gefragt!

… über Co-Trainer Stary: „Es gibt keine besondere Connection zu Roman Stary, ich hatte immer wieder Kontakt zur Austria-Akademie. Roman Stary ist einer, der sicherlich die menschliche und fachliche Qualität hat, uns weiterzuhelfen. Wir wollen mit ihm Qualität dazubekommen, damit wir alles optimal ausfüllen können. Es ist heutzutage nicht mehr  mit einem Cheftrainer getan, wir brauchen ein gutes Team. Es war klar, dass der Staff so zusammenbleibt, mit der Verstärkung von Roman sind wir gut aufgestellt.“

"Wir haben verschiedene Ansätze. Es geht nicht darum, sofort alles über den Haufen zu werfen. Mir geht es zunächst um ein paar sehr grundsätzliche Dinge, die vom ersten Training an sehr wichtig sind wie Gegenpressing oder schnelles Umschaltspiel." - Thomas Letsch über neue Ansätze nach der Ära Fink

… über die Unterschiede zu Thorsten Fink: „Wir haben verschiedene Ansätze. Es geht nicht darum, sofort alles über den Haufen zu werfen. Mir geht es zunächst um ein paar sehr grundsätzliche Dinge, die vom ersten Training an sehr wichtig sind wie Gegenpressing oder schnelles Umschaltspiel. Die wird man in jeder Trainingseinheit machen. Es geht einfach darum, Akzente zu setzen in Verbindung mit dem, was bisher war in Kombination mit der Qualität der Spieler, die zweifelsohne da ist.“

… über das Ziel Europa League: „Um dieses Ziel zu erreichen, spielen Faktoren rein, die wir nicht beeinflussen können. Wir tun gut daran, auf uns zu schauen, wir müssen von Spiel zu Spiel denken und im Idealfall jedes Spiel gewinnen. Wir werden nicht jede Woche auf die Tabelle schauen. Das ist nicht täglich in meinen Gedanken.“

… über attraktiven Fußball: „Das eine schließt das andere nicht aus. Wenn wir attraktiven Fußball spielen und verlieren, ist keiner zufrieden. Wenn wir knapp gewinnen und uns durchwürgen, ist es auch nicht optimal, aber der bessere Weg. Ich stehe für einen Fußball, der offensiv ausgerichtet ist und in die Tiefe gehen soll. Wenn das funktioniert, sind alle zufrieden.“

 

+++ Was sich Franz Wohlfahrt von Thomas Letsch und den Spielern jetzt erwartet +++

 

Austria-News direkt via WhatsApp auf Dein Handy?

Die 12 WM Stadien im Schnelldurchlauf