Foto: © GEPA Reportage / November

Günter Kreissl: "Es ist ein Glück, dass wir jetzt so jemanden haben, der diese Erfahrung gesammelt hat"

Die Stimmen von Sturm-Präsident Christian Jauk und Sportdirketor Günter Kreissl zur Bestellung von Heiko Vogel als neuen Cheftrainer.

Sturm-Präsident Christian Jauk über die Verpflichtung von Heiko Vogel: „Heiko Vogel war immer in der Pole Position, es war quasi ein Start-Ziel-Sieg. Es war ein professioneller Prozess. Der Cheftrainer hat ein großes Gewicht, wir haben noch vieles vor, wir sind gut unterwegs und ich hoffe, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen werden. Ein Veto-Recht der anderen Präsidiumsmitglieder war in diesem Fall nie ein Thema. Es war eine sehr harmonische Auslese, er war für uns der mit Abstand beste Kandidat.“

 

Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl ..

… über die Entscheidungsgrundlagen, die für Vogel gesprochen haben:  „Wir haben uns Zeit genommen und mit mehreren Kandidaten Gespräche geführt. Wir wollten den Kreis nicht zu früh einengen. Es war aber bald klar, dass Vogel in der Pole Position ist. Die Kriterien, die überzeugt haben: Die Sprache war einziges KO-Kriterium. Er ist ein junger Trainer, der bereits Erfolge feiern konnte in einer vergleichbaren Liga. Er hat mit Basel Erfahrung auf allerhöchstem Niveau gesammelt. Er hat die Mannschaft weiterentwickelt. Er hat mit Bayern und Basel bei Klubs gearbeitet, wo Druck dazu gehört. Heiko Vogel hat auch außerhalb von Deutschland gearbeitet, das heißt er kennt nicht nur die Glitzerwelt, sondern auch die kleineren Ligen. Er hat zudem in einem Alterssegment gearbeitet, das für uns wichtig ist. Wenn du bei Bayern München so knapp bei den Besten dran bist, was State of the Art ist, dann ist das auch ein Glück. Ein Glück, dass wir jetzt so jemanden haben, der diese Erfahrung gesammelt hat. Das Allerwichtigste war aber der persönliche Eindruck, so dass ich überzeugt war, sehr teamorientiert arbeiten zu können. Er krempelt gerne die Ärmel auf, das passt gut zu Sturm Graz.“

 

… angesprochen auf die Analyse von Jürgen Pucher, ob mit  Vogel der nächste Schritt mit Sturm Graz möglich ist: „Das wird die Zukunft weisen. Der erste Schritt ist, das aktuelle Level zu halten – das ist oft schwieriger als einen neuen Schritt zu setzen. Wir haben mit Heiko Vogel jemanden, der ganz viele eigene Ideen mitbringt, auch mit dem Ziel, sich weiterzuentwickeln. Er hat auch einen Fokus auf Ballbesitz, das ist gut, weil es viele Vereine gibt, die in der österreichischen Liga defensiv agieren. Wir haben in der Theorie alles getan, einen guten Trainer zu finden. Wir haben uns versucht, in den Gesprächen ein Bild zu machen. Ab 4. Jänner ist die Theorie aber nicht mehr viel Wert, da gilt es dann erfolgreich zu arbeiten. Ich möchte mich aber von dem trennen, dass viele glauben, dass Personalentscheidungen per so Erfolg bringen.“

 

… auf die  Frage, wer Joachim Standfest als Amateure-Trainer nachfolgen wird: „Neuer Amateure-Trainer wird Thomas Hösele werden, er wird Standfest nachfolgen. Er ist ein geschätzter Fachmann und kennt viele junge Spieler.“

 

… auf die Frage, ob Heiko  Vogel im Winter  Spieler abhanden kommen werden: „Wir haben nicht vor, den Kader zu verändern. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ein großer Verein kommt und ein Angebot legt. Der Plan ist – so wie es auch Deni Alar zuletzt gesagt hat, dass dieser Kader, der gut zusammenpasst, auch zusammenbleibt.“

 

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