Marcel Koller: „Burgstaller soll sich nicht zu viele Gedanken machen“
Am Freitag spielt Österreich um die letzte Chance in der WM-Qualifikation gegen Moldawien. Marcel Koller will sich noch nicht in die Karten blicken lassen.
Marcel Koller …
… über die Freude, wieder mit dem Team zu arbeiten: „Ich habe das schon ein paar Mal erwähnt, ich freue mich jedes Mal, wenn die Jungs kommen, wenn ich am Fleisch arbeiten kann. Das hat immer sehr viel Spaß gemacht. Wir haben gestern und heute in drei Gruppen trainiert. Es sind noch nicht alle fit, heute auch noch nicht. Sieben Spieler, die am Sonntag noch gespielt haben, waren noch im Hotel. Baumgartlinger und Junuzovic haben noch leichte Blessuren gehabt.
… über die bisherigen Trainings: „In den kleinen Gruppen haben wir es schwer, taktische Sachen zu üben. Heute können wir mit mehr Spielern arbeiten. Morgen geht es dann im taktischen Bereich los.“
Wir wollen 100% sehen, jeder Spieler soll sich reinhauen, um die Ideen, die wir vermitteln auch auf den Platz zu bringen.
… über die Tormann- und Kapitänsfrage: „Beide Fragen sind noch nicht geklärt, gestern sind die Spieler erst angekommen. Wir müssen auch erst schauen, wie die Verfassung bei allen ist. Lukse hat zum Beispiel nicht viel gespielt in den vergangenen Wochen. Es ist jetzt zu früh, über den Tormann oder den Kapitän nachzudenken.“
… über neue Ideen und Impulse, die im Dezember angekündigt wurden: „Wichtig wird sein, dass wir die Leistung abrufen. Wir wollen 100% sehen, jeder Spieler soll sich reinhauen, um die Ideen, die wir vermitteln auch auf den Platz zu bringen. Wir werden das Augenmerk auf Moldawien legen, haben aber nur zwei Trainingseinheiten für den taktischen Bereich, da werden wir das intensiv vermitteln. Wir müssen grundsätzlich auf uns schauen, was wir umsetzen können. Wie es konkret aussehen wird, werden wir am Freitag sehen.“
… auf die Frage, wie er Moldawien erwartet: „Es wird schwierig werden, aber sie werden im Vergleich zur letzten Qualifikation offensiver und frecher spielen. Da müssen wir entsprechend entgegenhalten mit unseren Qualitäten und mit Geduld. Es wird so sein, dass oft aber auch neun Mann hinten am 16er stehen werden. Wir dürfen uns dann nicht aus der Ruhe bringen lassen.“
… über die aktuelle Form von Zlatko Junuzovic: „Zlatko war in Bremen schon immer Leistungsträger, jetzt hat er noch dazu die Kapitänsbinde. Ich hatte immer das Gefühl, dass er Bremen nach vorne bringen will und er auch unzufrieden war, wenn es nicht geklappt hat. Er ist einer, der vorne weg geht.“
… über das Potenzial von Guido Burgstaller: „Burgstaller ist uns früh aufgefallen, er hat schon 2012 bei uns gespielt. Er hat dann gewechselt, dann nicht gespielt und ist über Nürnberg zurückgekommen. Er ist beidfüßig, ackert unglaublich viel, er hat auch viele Möglichkeiten rausgearbeitet, jetzt hat er die Ruhe vor dem Tor gefunden. Wichtig ist, das Selbstvertrauen mitzunehmen, er soll sich aber nicht zu viele Gedanken machen, sondern das Gefühl einfach mitnehmen. Er muss nicht anders spielen als sonst.“
… über die beste Position von Burgstaller: „Im Zentrum ist er aktuell am besten, da passt es am besten mit seiner Laufstärke, er kann sich überall bewegen. Er kann aber auch gut auf der Seite spielen, das hat er bei Nürnberg und Rapid gezeigt.“
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