Koller erteilt Arnautovic eine Absage
Marcel Koller ist skeptisch, dass Marko Arnautovic trotz Sperre beim Teamlehrgang vor dem Irland-Match mit dabei sein wird.
Die Gelb-Sperre von Marko Arnautovic hat er Stoke-Legionär bereits kurz nach Ende des Moldawien-Spiels realisiert. Und auch Marcel Koller selbst, der nach dem Spiel ein wenig verärgert meinte: „Das haben wir nicht angesprochen, weil wir grundsätzlich davon ausgehen, dass sie selber wissen, dass sie eine gelbe Karte haben. Er ist normalerweise nicht so gefährdet, dass er eine gelbe Karte bekommen. Ich habe das Interview jetzt auch gerade vorher im Fernsehen gesehen. Ob das Foul jetzt wirklich so schlimm war. Wir können es nicht mehr ändern und müssen das akzeptieren."
Die Erfahrung ist, dass dir ein bisschen die Spannung fehlt, wenn du nicht zum Spielen kommst.
"Ich kann dem Team helfen"
Doch Arnautovic wäre nicht Arnautovic, wenn er nicht direkt nach dem Spiel mit einer Ansage aufhorchen lässt. Sein Wunsch: Er möchte im Teamlehrgang für das Irland-Match trotzdem dabei sein. Diesen Wunsch wiederholte er nach dem Finnland-Match ein weiteres Mal: „Ja, ich habe es dem Trainer vorgeschlagen, dass ich trotz meiner Sperre mitreisen möchte nach Irland. Ich bin schon einer der Älteren. Ich kann mit meiner Persönlichkeit dem Team helfen. Ich finde es aber schade, dass ich gesperrt. So ist Fußball.“
Eine definitive Entscheidung dazu gibt es wohl schon, auch wenn Koller in der Öffentlichkeit dies noch nicht ganz offensiv formuliert: "Wegen der Bitte von Marko müssen wir schauen, ich kann es nicht sagen, da wir es noch nicht besprochen haben. Grundsätzlich ist es so, dass er in dieser Zeit Urlauber ist. Er kann natürlich zum Spiel kommen, ich glaube aber nicht, dass es das Optimalste ist, wenn er mitttrainiert. Die Erfahrung ist, dass dir ein bisschen die Spannung fehlt, wenn du nicht zum Spielen kommst."
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