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Andreas Herzog: "Ich war mit dem, was mir Rapid angeboten hat, einverstanden"

Die Trainerentscheidung bei Rapid ist gefallen, Goran Djuricin wird die Wiener in die nächste Saison führen. Einer, der sich Hoffnungen auf den Posten gemacht hatte, war Andreas Herzog. Gegenüber 90minuten.at äußerte er sich zur Absage. Das Gespräch führte Stefan Berndl.

90minuten.at: Goran Djuricin ist bekanntlich als Rapid-Trainer bestätigt worden. Waren Sie überrascht?

Andreas Herzog: Rapid hat sich so entschieden, das ist gut für den Gogo (Anmerkung: Spitzname Goran Djuricins). Das zeigt, dass sie mit seiner Arbeit bis jetzt zufrieden sind und dass sie von ihm überzeugt sind. Und das ist auch hoffentlich für Rapid die beste Lösung.

 

90minuten.at: Wie weit waren die Gespräche mit Ihnen und Rapid bereits vorangeschritten?

Andreas Herzog: Es war so, dass ich letzte Woche kontaktiert worden bin und die Rahmenbedingungen abgesteckt wurde. Und heute früh kam der Anruf, dass sie mit Goran Djuricin weitermachen und nicht mit mir.

 

90minuten.at: Wie konkret waren die Gespräche? Wurde auch bereits über Spielsysteme, Ideen, Philosophie mit Ihnen gesprochen?

Andreas Herzog: Nein, noch gar nicht. Es wurden nur gewisse Rahmenbedingungen abgesteckt.

"Ich hätte den Job als Rapid-Trainer natürlich gerne gemacht, das habe ich auch betont." - Andreas Herzog

90minuten.at: Hat man Ihnen Gründe genannt, warum es nicht mit einem Trainer Andi Herzog geklappt hat?

Andreas Herzog: Nein, es ist einfach die Entscheidung auf den Goran gefallen und das braucht man dann auch gar nicht groß zu erklären. Das habe ich zu akzeptieren und respektieren. Das ist für mich auch kein großes Problem. Ich hätte den Job als Rapid-Trainer natürlich gerne gemacht, das habe ich auch betont. Aber jetzt hat man sich so entschieden und das ist für mich auch ok.

 

90minuten.at: Denken Sie, dass es finanzielle Gründe gewesen sein könnten? Goran Djuricin ist sicher eine eher günstige Lösung.

Andreas Herzog: Das kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, dass wir die Rahmenbedingungen und damit auch das Finanzielle besprochen haben. Was man mir angeboten hat, damit war ich einverstanden. Und daher kann ich auch nicht beurteilen, woran es dann schlussendlich gescheitert ist.

 

90minutenat: Welches Ziel haben Sie jetzt? Gibt es andere konkrete Angebote?

Andreas Herzog: Nein. Bei Rapid jetzt dachte ich mir schon, dass ich Chancen habe. Das habe ich mir auch erhofft. Aber mal abwarten. Ich habe ja keinen Stress, das ist auch mein großer Vorteil. Ich muss da nichts erzwingen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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