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Stadt-"Derby" im Nachbarbundesland [Zuschauer:innencheck 2. Liga, 19. Runde]

Der 19. Spieltag ist der schwächste der letzten vier, auch weil ein Stadtduell in einem anderen Bundesland ausgetragen werden musste.

 

+ + 90minuten.at PLUS - Von Daniel Sauer + +

 

Die 1.171 Fans, die das Grazer "Derby" zwischen Sturm Graz II und dem GAK verfolgt haben, kann man mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Für Sturm II, das seine Heimspiele wegen Rasenproblemen in Wiener Neustadt austragen muss, ist es das mit Abstand größte Publikum der Saison, der bisherige Rekord lag bei 550. In Graz wäre aber wohl noch mehr möglich gewesen, in der Regionalliga fand das Duell 2019 beispielsweise vor 3.028 Zuschauer:innen statt.

2024 konnte die Vienna erst zweimal punkten, ein Sieg ist noch nicht gelungen. Gegen den SV Horn macht der Verein mit 1.700 Zuschauer:innen auch neben dem Platz einen kleinen Rückschritt, liefert aber trotzdem den Topwert des Spieltages. Bei nur drei Saisonspielen des DSV Leoben waren mehr Zuschauer:innen dabei als beim Heimsieg gegen die SV Ried am Freitag, 1.653 haben den Weg in die Monte Schlacko Arena gefunden. St. Pölten ist nach einem 2:0 gegen Kapfenberg zurück auf der Siegerstraße, 1.300 Fans in der NV-Arena waren außerdem das größte Liga-Publikum seit September 2023.

 

Durch- und Rückschritte

Die Admira bleibt sportlich wie auf den Tribünen durchschnittlich, mit 902 Fans beim Spiel gegen den FC Dornbirn verteidigen die Südstädter ihren sechsten Platz in der Zuschauer:innentabelle. Gegenüber dem vielversprechenden Saisonstart hat Schwarz-Weiß Bregenz einen relativ großen Rückschritt zu verzeichnen. Über die ersten vier Saisonspiele waren insgesamt 5.623 Fans im Stadion, über die letzten vier nur mehr 2.232. Mit einem 1:1 gegen den FC Liefering am Freitag vor 500 Zuschauer:innen schrieb der Verein einen neuen Negativ-Rekord für 2023/24. Dem SV Lafnitz gelang vor 300 Interessierten ein 2:1-Heimsieg gegen den FAC - rechnet man das Duell mit dem GAK heraus, liegt der Verein damit nahe dem eigenen Schnitt.

Sportlich hat der SV Stripfing ein großes Problem, in den letzten fünf Ligaspielen gab es keine Punkte, das Torverhältnis fällt mit 0:17 äußerst bitter aus. Auch in der Zuschauer:innenzahlen geht es bergab, bei der Niederlage gegen den SKU Amstetten waren 173 Personen im Ausweichstadion in Wien-Floridsdorf – es ist der niedrigste Wert des Vereins in der bisherigen Saison und ligaweit unter den fünf Spielen mit den wenigsten Besucher:innen.

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