Zuschauercheck 2. Liga, Runde 6: Der Schnitt rutscht unter 1.500

Eigentlich ist es logisch: Nach Wochen des Wartens auf den Saisonstart strömen die Massen in die Stadien, um dann wenige Wochen ein bisschen zu resignieren. Der Zuschauerschnitt der 2. Liga fällt erstmals unter 1.500.

Ein Zuschauercheck von Georg Sander

 

Recht aufgelegt ist das schlechtbesuchteste Spiel der Runde: Liefering gegen die Young Violets. Wobei die 445 auch nicht viel schlechter sind als so manches Heimspiel der Kapfenberger. Die schafften auch gegen die SV Ried nur 650 Besucher. Das dritte Spiel unter 1.000 Fans fand ebenfalls in der Steiermark statt: Lafnitz spielte vor 780 Zuschauern gegen Titelkandidat Austria Klagenfurt.

Blau Weiß Linz empfing im Mittelständler-Duell Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck. Das dritte Saisonheimspiel war mit 1.343 Zuschauern auch das am besten besuchte Heimspiel der Stahlstädter, allerdings waren es auch nicht so viel mehr als beispielsweise gegen die Young Violets (902). Ebenfalls unterhalb des Gesamtschnitts lag das "Niederösterreich-Derby" zwischen Amstetten und Horn. Dort fanden sich 1.426 Fans ein. Für das Heimteam war es ebenfalls Zuschauerrekord in dieser Saison. 

 

Über 1.500

Damit kommen wir zu den Spielen über 1.500 Fans. Zunächst einmal fanden sich 1.600 Zuseher in Steyr ein, wo die Vorwärts gegen Dornbirn vor 1.600 Fans kickte. Austria Lustenau begrüßte 1.800 Zuseher gegen den FAC. Zuletzt kamen bekanntlich Ried und der GAK, beide Male kamen mehr als 3.000 Fans. Die Austria macht es den Fans aber auch nicht leicht, insofern sind die 1.800 sehr in Ordnung.

Das Zugpferd der Runde war wieder einmal der GAK. Gegen die stark in die Saison gestarteten Juniors OÖ fanden sich 3.546 Fans im Stadion ein. Das ist Bundesliga-reif! Ein Blick auf die kommende Runde nach den Länderspielen: "Linzer Derby" zwischen den Juniors und BW Linz, Traditionsduell am Tivoli zwischen Wacker und dem GAK, Heimspiel der Austria - das werden mit Sicherheit wieder gute Besucherzahlen.