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Austria und Salzburg lassen aus: Die Bundesliga kämpft mit einem Zuschauerschwund

Die 10. Runde der Tipico-Bundesliga hat erneut aufgezeigt, dass der Liga - bis auf Sturm und Rapid - die Fans davonlaufen. Obwohl Salzburg und Austria Heimspiele hatten, lag der Durchschnitt bei äußerst mageren 4.785 Fans pro Spiel.

Ein Heimspiel in Salzburg, eines der Austria in Wien: Eigentlich gute Voraussetzungen, um einen halbwegs adäquaten Zuschauerschnitt für die 10. Runde der Tipico-Bundesliga zu erreichen. Doch bereits im Vorfeld wusste man: Diese Partien werden wohl nicht den Rundensieg "nach Hause" holen. Gewinner der Runde ist Mattersburg mit über 7.000 Fans. Der Grund liegt auf der Hand: Rapid war zu Gast.

 

Und Austria und Salzburg? Die Durstrecke der Veilchen im Happel-Oval mit Außnahme der Partie gegen AC Mailand geht weiter. Lediglich 5.850 Fans kamen ins Happel-Oval gegen Altach und sahen zumindest einen Sieg und einen Hosenrunterzieher. Noch dramatischer ist die Situation in Salzburg: Der Meister begrüßte 4.712 Fans im 30.000 Zuschauer fassenden Stadion. Zu St. Pölten gegen Graz kamen 3.500 Fans, was deutlich über dem Schnitt der letzten St. Pöltener Heimspiele lag. Der Dank geht wohl an die Grazer Auswärtsfans. Und die Admira? 2.100 verirrten sich in die BSFZ-Arena gegen den LASK. Der Top-Spiel-Zuschlag auf 36 Euro für die  Vollpreiskarte versteht sich von selbst.

Eigentlich war man der Hoffnung, dass die Talsohle der mageren Zuschauerzahlen in der vergangenen Saison (siehe Grafik unten) durchschritten war. Doch wenn der Trend in der aktuellen Saison anhält, dann wird man den Zuschauerschnitt aus der vergangenen Saison nicht erreichen können. 

Langfristige Entwicklung der Zuschauer

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