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Altach schreibt erstmals seit 2012/13 rote Zahlen

Erstmals seit vielen Jahren schreibt der SCR Altach keine schwarzen Zahlen. Der Grund ist 2020 logischerweise die Corona-Krise.

Am Dienstagabend lud der CASHPOINT SCR Altach ins Veranstaltungszentrum KOM, um über das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 zu berichten. Erstmals seit 2012/13 wurde dabei ein Negativsaldo von rund 131.000 € - bedingt durch die Einnahmen-Verluste im Ticketing- & Gastronomiebereich - bekanntgegeben.  "Niemand konnte damit rechnen, dass unser Kerngeschäft von einem Tag auf den anderen fast vollständig wegbricht", wird Altach-Geschäftsführer Christoph Längle in einer Aussendung zitiert, "Nur durch die Unterstützung unserer Sponsoren und Partner, der Zuschauer und Fans, aber auch der Mitarbeiter, Trainer und Spieler sowie der Funktionäre war es möglich, das Minus in Grenzen zu halten."

 

Es bleibt herausfordernd

7.373.974,49 Euro setzten die Vorarlberger 2019/20 um, der Jahresfehlbetrag beziffert sich nach Abzug der Steuern auf 131.200,38 Euro. Die Rheindörfler verfügten am 30. Juni 2020 über ein Eigenkapital von 1.669.317,74 Euro. Längle mahnt ein: "In der schwierigen Phase im Frühjahr haben wir gemerkt, wie groß der Zusammenhalt innerhalb des SCR Altach ist. Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass wir noch längst nicht über dem Berg sind und die größte Herausforderung wahrscheinlich noch vor uns liegt.“

Präsident Peter Pfannerr ergänzt: "Es war vorauszusehen, dass wir erstmals seit vielen Jahren rote Zahlen schreiben werden, was mit den fast vollständigen Einnahmeverlusten im Ticketing- & Gastronomiebereich in der Frühjahrssaison zu erklären ist. Die Zeiten sind weiterhin herausfordernd, trotzdem blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind voller Motivation, den Verein auch in dieser schwierigen Zeit weiterzuentwickeln."

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