Ticker ++ 13. März 2024

Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:

 

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++ Das Nachmittags-Update ++

DSV Leoben reagiert auf Medienberichte

Nach Vorwürfen gegen Leoben-Obmann Mario Bichler, der in Verbindung mit einem Unternehmen unter Betrugsverdacht stehen soll, berichtete die 'Kleine Zeitung' heute über weitere Ungereimtheiten beim DSV: So soll ein Sponsorenvertrag über die letzten Jahre beachtliche Summe in die Vereinskassen gespült haben. Einem Dokument, das der Zeitung vorliegt, zufolge, soll dabei auf Gegenleistungen seitens Leoben verzichtet werden. Das als Sponsor auftretende Unternehmen hat seinen Firmensitz auf Mallorca und - wie Bichler - mit Kryptowährungen zu tun haben, in Summe ein ungewöhnlicher Deal für einen Zweitligisten.

Per Aussendung kritisiert ein Unternehmen, das vom Verein mit der Prüfung diverser Vorwürfe beauftragt wurde: "Es wird zunehmend offensichtlich, dass der Vorstand des DSV Leoben Ziel wiederholter Versuche ist, seinen Ruf zu schädigen. Der Verdacht des vorsätzlichen Rufmordes, der in diesem Zusammenhang steht, wird derzeit erneut und mit höchster Sorgfalt untersucht. Bereits vorliegende gerichtsverwertbare Beweise deuten darauf hin, dass die gegen den DSV Leoben gerichteten Angriffe nicht nur unbegründet, sondern möglicherweise auch rechtswidrig sind und die Gegenpartei in eine erhebliche rechtliche Schieflage bringen könnten.

In Bezug auf das Sportsponsoring, das von der "Kleinen Zeitung" kritisch betrachtet wurde, möchten wir ausdrücklich betonen, dass die Gegenleistung für unsere Sponsoren klar definiert und vollumfänglich erbracht wird. Im Zentrum dieser Vereinbarungen steht die Logopräsenz unserer Partner, die bei allen Veranstaltungen, auf unserer Ausrüstung und in unseren Kommunikationskanälen gewährleistet ist. Entgegen den im Artikel erhobenen Behauptungen, dass keine adäquate Gegenleistung vorhanden sei, können wir versichern, dass diese Vereinbarungen nicht nur eingehalten, sondern auch von unseren Partnern geschätzt werden. Unsere Sponsoren spielen eine wesentliche Rolle in der Unterstützung und Entwicklung des Sports und ihrer sichtbare Präsenz bei allen unseren Aktivitäten ist ein Zeugnis unserer gegenseitigen Wertschätzung und Zusammenarbeit".

Tatsächlich ist das Logo des erwähnten Unternehmens "Opticapital Investment S.L." auf dem Oberarm der Leoben-Trikots zu sehen. Auf der Website des Vereins ist es wenig prominent neben anderen Sponsoren platziert. Laut der 'Kleinen Zeitung' flossen seit November 2022 über 800.000 Euro.

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Foto © GEPA

Ljubičić fehlt Köln im Abstiegskampf

Dem 1. FC Köln fehlen derzeit sieben Punkte auf einen sicheren Tabellenplatz, stand jetzt müsste der Verein um Kapitän Florian Kainz in die Relegation. Am Freitag steht ein Spiel gegen RB Leipzig auf dem Programm, möglicherweise nicht dabei ist ÖFB-Legionär und Stammspieler Dejan Ljubičić. Der Mittelfeldmann hat sich krank vom Training abgemeldet. "Wir müssen abwarten, wie schwer die Krankheiten sind und ob sie morgen wieder dabei sind", erklärte Cheftrainer Timo Schultz am Mittwoch.

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Niedrige Kaufoption bei Rapid-Leihspieler

Nach vier Einsätzen für den SK Rapid wartet Offensivspieler Isak Jansson noch auf seine erste Torbeteiligung. Sollte sich der 22-jährige Schwede über die restliche Saison bewähren können, wäre er für die Hütteldorfer günstig zu haben. Laut 'Sky'-Informationen liegt die Kaufoption für Jansson bei 250.000 Euro und damit jedenfalls unter Marktwert, aktuell ist er vom spanischen Zweitligisten FC Cartagena ausgeliehen. Dort steht er noch bis 2025 unter Vertrag. 

Aufgrund der Sperren gegen mehrere Rapid-Spieler konnte er im letzten Bundesligaspiel gegen Austria Klagenfurt sein Startelfdebüt feiern.

 

++ Das Mittags-Update ++

Braunöder spricht über Como

Derzeit ist FAK-Mittelfeldmann Matthias Braunöder an Como in die Serie B verliehen. Der U21-Teamspieler hat noch nicht so viel Spielzeit bekommen. "Mir war klar, dass ich hier nicht ankommen und gleich jede Partie spielen werde. Wir haben einen sehr guten Kader", verrät er der 'Kronen Zeitung'. Aber es laufe Woche für Woche besser. Er hat auch ein klares Ziel: "Die Stadt ist sehr fußballverrückt, alle wünschen sich den Aufstieg. Klappt es und Como zieht bei mir die Kaufoption, wäre das ideal. Ich sehe es als riesengroße Chance, habe gezeigt, dass ich eine Bereicherung sein kann. Ich setze mich aber nicht unter Druck." Funktioniere es nicht, ginge es wieder zurück nach Favoriten: "Eine Rückkehr wäre für mich auch kein Beinbruch."

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Foto © GEPA

Wawra: "Wusste ich nicht, hätte mich anders entschieden"

Tino Wawra kam bekanntlich von Blau-Weiß Linz zum SKN St. Pölten. Das gesamte Rundherum mit der Kooperation mit dem deutschen Budnesliga-Klub VfL Wolfsburg war für den Sportchef entscheidend. Dass die Niedersachsen aber aussteigen könnten, wusste er nicht, wie er der 'Krone' erzählt: "Von dieser Option wusste ich nichts, sonst hätte ich mich anders entschieden." Denn: "Ich hatte mich für ein Projekt mit einem deutschen Bundesligaklub und dessen gesamtem Know-how entschieden, das nach drei Monaten kaputt war. Wolfsburg hatte sich in Wahrheit bereits im Herbst entschlossen, die Sache zu beenden!"

Gegenwärtig verhandelt der SKN offenbar mit neuen Sponsoren. "Ich bin gespannt, was jetzt kommt. Gibt es einen Investor? Wenn ja, ist er seriös? Holt er seine eigenen Leute? Ich warte einmal ab – und werde mir überlegen, was für meine Karriere das Beste ist."

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++ Das Morgen-Update ++

DFB-Pokal Sensation im Viertelfinale

Der 1. FC Saarbrücken hat bereits Mannschaften wie den FC Bayern München oder Eintracht Frankfurt aus dem Pokal geworfen. Nun musste am gestrigen Abend auch Borussia Mönchengladbach daran glauben. Die ersten beiden Tore im Viertelfinale fielen früh in der Partie. Nach acht Minuten erzeilte Robin Hack das 1:0 für die Gladbacher. Allerdings dauerte es nur drei Minuten, bis die Gastgeber den Ausgleich erzielten. Der 24-jährige Mohammed Naifi trifft in der 11. Minute aus der Distanz zum Ausgleich. Daraufhin hatten die Gäste aus Gladbach zwar mehr Ballbesitz, allerdings taten sie sich den Platzverhältnissen und dem Verteidigungsverhalten des Drittligisten schwer, Chancen herauszuspielen. Mit der zweiten richtigen Abschlussmöglichkeit in der Nachspielzeit erzielte Saarbrücken das Goldtor durch Kai Brünker. Nun trifft die Mannschaft aus dem Saarland im Halbfinale auf den 1, FC Kaiserslautern. ÖFB-Legionär Stefan Lainer wurde in der 82. Minute eingewechselt.

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SKN St. Pölten kooperiert mit Landesligist ASV Spratzern

Der SKN St. Pölten und der ASV Ofenbinder Spratzern gehen eine enge Zusammenarbeit in der Entwicklung junger Talente ein. Der direkte Sprung vom NWZ U18 in die 4. Leistungsstufe im Erwachsenenfussball (SKN St. Pölten Juniors / 1. Landesliga) kann nicht immer direkt gelingen, da dieser auch von verschiedenen Faktoren abhängt. Mit der neuen Zusammenarbeit wird diese Lücke aber geschlossen. ASV Ofenbinder Spratzern spielt derzeit in der 2. Landesliga – ist also das perfekte Sprungbrett nach oben. Zu Beginn der Zusammenarbeit wurden bereits drei Spieler des NWZ SKN St. Pölten U18 bei der 1. Kampfmannschaft in Spratzern eingesetzt – das sind Lukas Glatzl (2005), Rinor Muharemi (2005) und Filip Adamovic (2006).

Masaki Morass, Technischer Direktor / Sportlicher Leiter NWZ SKN St. Pölten: „Ich bin sehr dankbar für diese Zusammenarbeit mit ASV Ofenbinder Spratzern. Der Austausch mit dem Verein ist sehr gut – allen voran mit dem Kampfmannschaftstrainer Dominik Krautgartner. Das große Ziel ist, dass wir mit regionalen Clubs gemeinsam unsere Talente weiterentwickeln können. Auch aufgrund der Tatsache, dass wir nun mit unserem NWZ einen vom ÖFB lizenzierten Status haben, möchten wir uns noch intensiver um die individuelle Karriereplanung kümmern. Ich bin sicher, dass wir in und rund um St. Pölten so viel Kraft in den Vereinen haben, dass wir für jedes Talent den bestmöglichen Weg finden können.“

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Frauen-Cup: Halbfinal-Begegnungen ausgelost

Die Halbfinal-Begegnungen des SPORTLAND Niederösterreich Frauen Cups der Saison 2023/24 stehen fest. Die Auslosung des SPORTLAND Niederösterreich Frauen-Cup hat Titelverteidiger spusu SKN St. Pölten ein Heimspiel gegen den First Vienna FC 1894 beschert. Im zweiten Halbfinal-Duell empfängt die SPG SCR Altach/FFC Vorderland den FK Austria Wien.  

Die Partien werden am Wochenende vom 30./31. März 2024 ausgetragen. Die genauen Spielansetzungen werden zeitnah fixiert.