Ticker ++ 20. Oktober 2023
Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:
Abend-Telegramm
++ Das Nachmittags-Update ++
Burgstaller steht vor Rapid-Comeback
Für das Nationalteam konnte Guido Burgstaller nach langer Verletzungspause schon einen spektakulären Kurzeinsatz absolvieren. Jetzt soll der 34-jährige Stürmer auch seine Comeback für seinen Verein, den SK Rapid, feiern. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen Austria Klagenfurt. Burgstaller erklärt am Freitag: "Grundsätzlich geht es mir gut. Ich bin froh, dass ich wieder gesund bin und keine gröberen Probleme habe" und ergänzt: "Den Saft holt man sich dann über die Spiele wieder zurück. Die ersten zwei Spiele tun immer ein bisschen mehr weh, aber beißen kann ich".
--- --- --- --- ---
Austria Lustenau verliert Matthias Maak längerfristig
Einfacher wird es für die Vorarlberger nicht, Kapitän und Abwehrchef Matthias Maak fällt für den Rest des Jahres 2023 aus. Den 31-Jährige plagen Bandscheibenprobleme, für Ende Oktober ist eine Operation geplant. "Wie es aussieht, wird Matthias in der Wintervorbereitung Anfang Jänner wieder dabei sein", erklärt Trainer Markus Mader am Freitag. Als Ersatz-Kapitän springt Pius Grabher ein.
--- --- --- --- ---
SKN St. Pölten kennt Champions-League-Gruppe
In der Königsklasse bekommt es der SKN St. Pölten mit Olympique Lyon, Slavia Prag und Brann Bergen zu tun. Die Niederösterreicherinnen sollten in Gruppe B Chancen auf den Aufstieg haben, gegenüber der 'APA' erklärte Trainerin Liese Brancao: "Besser könnte es nicht sein". Für die Ausloung war ausgerechnet die langjährige ÖFB-Kapitänin Viktoria Schnaderbeck verantwortlich. Los geht es für Österreichs Meisterinnen in der Gruppenphase ab Mitte Novembe.
2022 war der SKN erstmals in der Gruppenphase vertreten, hinter den späteren Finalistinnen vom VfL Wolfsburg und der AS Roma landete das Team auf dem dritten Platz.
--- --- --- --- ---
Barcelona zeigt Real im Clasico die Zunge
Der FC Barcelona sorgt vor dem Gipfeltreffen mit einem Trikot für Aufsehen.
Und so sieht es aus:
++ Das Vormittags-Update ++
Lavanttal-Arena "Nicht mehr zeitgemäß"
Der WAC spielt bereits seine 12. Saison in der österreichischen Bundesliga. Dennoch gibt es ein großes Problem: Das Stadion. Gegenüber der "Kleinen Zeitung" meinte Präsident Dietmar Riegler: "So ehrlich muss man sein: Die Lavanttal-Arena ist nicht mehr zeitgemäß. Mit der Laufbahn. Mit dem zu weit entfernten Gästesektor. Mein Wunsch ist es schon, dass hier was passiert. Denn über kurz oder lang werden wir von der Bundesliga hier keine Zulassung mehr erhalten." Pläne einer Adaptierung gäbe es bereits: "Hier müssten wir aufgrund der Gegebenheiten viele Kompromisse eingehen. Bevor wir diesen Schritt machen müssen, möchte ich mir noch andere Plätze ansehen, um ein reines Fußballstadion zu realisieren."
Rieglers Wunsch wäre: "Ideal wäre ein eigenes Stadion mit sehr guter Infrastrukturanbindung und zwei Trainingsplätzen. Eine Heimat für die Profis. Die bestehende Anlage soll dann den Amateuren, der Akademie und dem Nachwuchs zur Verfügung gestellt werden. Das neue Stadion soll tauglich für die Europacup-Gruppenphase sein, also über 8.000 Sitzplätze verfügen."
--- --- --- --- ---
Diese Klubs wollten Adi Hütter
In einem Interview mit dem "Kicker" verrät der österreichische Trainer, dass nicht nur die AS Monaco hinter ihm her war. Hütter erklärte im Interview: "Es gab zwei Angebote aus Saudi-Arabien und eines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aber ich wollte im europäischen Fußball bleiben und bei einem Verein arbeiten, der hohe internationale Ambitionen hat. Ich habe mir das angehört, das war nicht alles verkehrt, aber ich wollte bei einem Verein in Europa etwas bewegen." Auch die Gerüchte im Sommer, über einen Wechsel zu Crystal Palace wurden nun bestätigt. Hütter betonte: "Ich habe mit meiner neuen Berateragentur eine Reise nach England gemacht, da führten wir einige gute Gespräche mit Sportdirektoren, unter anderem auch bei Crystal Palace."
--- --- --- --- ---
Patrick Greil: "Musste lernen, dass es mal unangenehm werden kann"
Der Mittelfeldspieler vom SK Rapid sprach in einem Interview mit laola1.at über seine Situation in Hütteldorf und wie er mit Rückschlägen umgeht. Zu seinen jetzigen Umständen meinte er: "Ich brauche momentan Geduld in einer Phase, die in einem Fußballer-Dasein vorkommen kann, und muss weiter gut arbeiten. Da will ich niemandem einen Vorwurf machen. Ich bin, glaube ich, ein recht objektiver Mensch und kann die Situation gut einordnen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich meine Leistungen ins Negative verändert hätten." Zur Anfangsphase in Grün-Weiß erklärte er: "Als ich zu Rapid gekommen bin, habe ich mich eigentlich sehr gut gefühlt. Auch, was das Vertrauen in meine Fähigkeiten betrifft. Mein Befinden am Platz und mein Gefühl im Verein passen nach wie vor. Daran hat es nie gelegen. Aber die Anfangsphase war sehr turbulent für uns. Es ist in kurzer Zeit ziemlich viel nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben."
--- --- --- --- ---
++ Das Morgen-Update ++
Wie geht's weiter mit dem U21-Teamchef
Die Bilanz von Werner Gregoritsch liest sich nicht sehr positiv:
--- --- --- --- ---
So steht es um Michael Gregoritsch
SC Freiburg-Legionär Michael Gregoritsch hat die entscheidenden Euro-Qualifikationsspiele für das Nationalteam verpasst, am Samstag soll der 29-Jährige aber sein Comeback beim SC Freiburg geben. Cheftrainer Christian Streich sagte im Rahmen der Pressekonferenz: "Gregerl hat dosiert trainiert." Der ÖFB-Export hatte seit Mitte September mit Problemen in der Wade zu tun, lief nur einmal auf und soll jetzt gegen den VfL Bochum wieder ran.
Aber, so Trainer Streich: "Ich gehe davon aus, dass er auf jeden Fall im Kader ist, auch wenn 90 Minuten noch eher unwahrscheinlich sind - aber wenn es gute 60 wären, würde es uns auch helfen."
--- --- --- --- ---
LASK-Stadion erheblich teurer
Das im Februar 2023 eröffnete LASK-Stadion war deutlich teurer als angenommen. Wie die 'Oberösterreichischen Nachrichten' berichtet, sollen die Baukosten mehr um mehr als 35 Millionen Euro über dem Plan liegen, das Stadion dürfte damit über 100 Millionen Euro kosten. Die Athletiker suchen nun nach einer Lösung für das Problem, ein Sponsor könnte die Budgetlücke füllen. Im Gespräch sei der heimische Kunststoffhersteller Borealis.