Ticker ++ 20. Juli 2023
Die wichtigsten Fußball-News auf einen Blick - kompakt, schnell und übersichtlich:
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Die Top-News des Tages
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++ Das Nachmittags-Update ++
ÖFB-Legionär beendet Karriere und wird Sportdirektor
Daniel Sikorski galt dereinst als ÖFB-Nachwuchshoffnung. Von 2005 bis 2010 kickte Sikorski für die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Danach folgten Stationen in Polen (Gornik Zabrze, Polonia Warschau, Wisla Krakau), der Schweiz (FC St. Gallen), Russland (Khimki), Rumänien (Gaz Metan), Spanien (CD Guijuelo), Zypern (Pafos FC, Nea Salamis, Aris Limassol) sowie auch in Österreich. Für die SV Ried absolvierte Sikorski in der Saison 2015/16 20 Bundesligaspiele.
Nach dem Gewinn der zypriotischen Meisterschaft beendet er nun seine Karriere und wird Sportchef bei Aris Limassol.
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Salzburg holt österreichischen Nachwuchsteamspieler
Oliver Lukic, bisher Spieler des FC Liefering, unterschreibt beim FC Red Bull Salzburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Der 16-jährige österreichische Nachwuchsteamspieler kam über die U18 der Red Bull Akademie zum FC Liefering, wo er bisher in drei Matches mit dabei war.
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Neue Option für Sabitzer
Ein deutscher Topklub soll interessiert sein. Alle Infos im Beitrag:
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Schwarz Weiß Bregenz holt Bundesligakicker
Schwarz Weiß Bregenz holt den 26-jährigen Defensivspieler Adriel Tadeu Ferreira da Silva. Seine ersten Schritte im Fußball machte er ab der U15 beim Osasco Futebol Clube, nordwestlich von São Paulo. Dort spielte er unteranderem im Viareggio Cup in Italien gegen U19 Altersgenossen von Atalanta und Torino. 2018 machte er noch seine ersten 5 Einsätze im Erwachsenenfußball bei Osasco (in der Paulista A2), bevor er zu Audax Rio EC wechselte, westlich von Rio de Janeiro. Dort kam er in der Carioca 2ªD und der Copa Rio auf weitere 8 Einsätze und erregte Aufmerksamkeit.
2019 ging er dadurch den Schritt nach Japan. Beim drittligisten Gainare Tottori absolvierte er starke 18 Spiele, wurde zu Beginn des Lockdowns allerdings vereinslos und kehrte zum Wiederbeginn des Spielbetriebs nach Brasilien zurück. In der B Mannschaft von Corinthians, einem der erfolgreichsten Brasilianischen Clubs, kam er in der U23 Meisterschaft in 2 Monaten zu 11 Einsätzen. Von dort ging es im Frühjahr 2021 zu Paysandu in die A Liga der Staatsmeisterschaft von Paraense und er machte europäische Klubs auf sich aufmerksam.
Ab Sommer 2021 spielt er im Team von Austria Lustenau in der 2. Liga. Mit den ihnen holte er die Zweitligameisterschaft & ging den Weg mit ins Oberhaus. Er kam auf 21 Spiele in LigaZwa und starke 23 Partien in der Bundesliga.
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Lustenau holt Österreicher aus den Niederlanden
Namory Cisse wird ab der kommenden Saison bei Austria Lustenau spielen. Der 20-jährige Österreicher kommt von Fortuna Sittards U21-Team. Cisse begann seine Fußballkarriere beim FC Wacker Innsbruck. Noch im Jugendalter wechselte der großgewachsene Stürmer in den Nachwuchsbereich des 1. FC Köln. Beim deutschen Bundesligisten konnte er in 25 Spielen in der U17- bzw. U19 Bundesliga neun Tore beisteuern, ehe er im August 2022 in die Niederlande zur U21-Mannschaft von Fortuna Sittard wechselte.
Dort hatte der Angreifer in der letzten Saison mit seinen Toren maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Zweitvertretung des Teams aus der niederländischen Eredivise. Cisse trainiert seit zwei Wochen schon als Testspieler bei den Grün-Weißen mit und wurde in der Vorbereitung in den Testspielen gegen den FC St. Gallen, den Dornbirner SV, und Holstein Kiel eingesetzt. In dieser Zeit hinterließ der Stürmer einen sehr guten Eindruck und erzielte zudem einen Treffer. Cisse unterschreibt bei der Austria einen Vertrag bis Sommer 2025.
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Entscheidungsspiel für U19-Frauen bei EM
Das U19 Frauen-Nationalteam steht vor dem zweiten Gruppenspiel der UEFA Women´s Under 19 EURO 2023 in Belgien. Nach der bitteren 0:6-Auftaktniederlage gegen Rekord-Europameister Deutschla
Gegen die jungen „Oranje Leeuwinnen“, die ihre letzten sechs Spiele allesamt gewinnen konnten, stehen die Österreicherinnen vor einer wegweisenden Partie, bestätigt auch Hannes Spilka: „Wir wissen, dass wir wahrscheinlich einen Sieg brauchen werden, um noch eine realistische Chance auf das Halbfinale zu haben. Darüber haben wir mit den Spielerinnen schon gesprochen und werden es auch vor dem Spiel noch einmal thematisieren. Dennoch wollen und dürfen wir unsere Lockerheit nicht verlieren.“
Die Niederlande von Teamchefin Roos Kwakkenbos haben sich im ersten Gruppenspiel mit einem 3:0-Erfolg über Gastgeber Belgien eine gute Ausgangsposition für das Duell gegen Österreich geschaffen und können bei einem weiteren Erfolg einen großen Schritt in Richtung Semifinale machen. Hannes Spilka rechnet daher auch im zweiten Gruppenspiel mit einer anspruchsvollen Aufgabe für sein Team: „Wir haben den gestrigen Tag genützt, um das Deutschland-Spiel gut zu analysieren und haben Punkte für uns entdeckt, die wir klar verbessern müssen. Morgen erwartet uns ein ähnlich starker Gegner, der ein gutes erstes Spiel gegen Belgien absolviert hat. Wir kennen ihre Stärken, dennoch wissen wir, wo wir sie knacken können. Genau dort werden wir ansetzen.“
Die Partie gegen die Niederlande ist ab 20:30 Uhr live auf ORF Sport+ zu sehen.
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Rangnick, alle anderen Teamchefs und der Perspektivlehrgang
So läuft der zweite Perspektivlehrgang ab:
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++ Das Mittags-Update ++
Diese Cup-Spiele zeigt der ORF
Der Fußball rollt wieder im ORF, wenn ab 21. Juli 2023 die erste Runde im ÖFB-Cup angepfiffen wird – und via ORF 1 und ORF SPORT + sind die Fußballfans live voll im Bild. Am 21., 22. und 23. Juli stehen dabei gleich neun Cup-Spiele auf dem Live-Programm – zwei davon in ORF 1 und sieben weitere in ORF SPORT +, zum Teil in Konferenzschaltung.
Los geht es am Freitag, dem 21. Juli, um 18.00 Uhr in ORF SPORT + mit der Konferenzschaltung von Röthis – LASK und Spittal/Drau – Austria Wien.
Am Samstag, dem 22. Juli, zeigt ORF 1 ab 17.05 Uhr SAK Klagenfurt – Sturm Graz. Um 20.15 Uhr folgt in ORF SPORT + eine Konferenzschaltung mit gleich vier Begegnungen: Bad Gleichenberg – GAK, Krems – Amstetten, Wels – Ried und Vorwärts Steyr – Austria Klagenfurt.
Meister Salzburgs Match gegen Ardagger/Viehdorf steht am Sonntag, dem 23. Juli, um 10.45 Uhr auf dem Programm von ORF SPORT +. Die erste Cup-Runde im ORF beschließt dann um 17.40 Uhr in ORF 1 das Spiel Donaufeld – Rapid.
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So teuer wird Salzburgs neuer Außenverteidiger
Aleksa Terzic ist 23 Jahre alt, Serbe und bei der Fiorentina unter Vertrag. 1,7 Millionen Euro wurden 2019 an Roter Stern Belgrad überwiesen, um ihn zu holen. Italienische Berichte sprechen von einer Ablösesumme in der Höhe von fünf Millionen Euro und Konkurrent Bologna - allerdings sollen die Bullen bessere Karten haben.
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Sturm kündigt Emegha-Ersatz an
Der SK Sturm dürfte Emanuel Emegha bald verkaufen, eine stattliche Summe Ablöse dürfte man lukrieren können. 15 Millionen Euro ist die höchste Zahl, die genannt wird. Geht Emegha, würde Sturm zeitnah einen Spieler holen, der ein ähnliches Profil mitbringt, verrät Sportchef Andreas Schicker in der 'Kleinen Zeitung'. Mohammed Fuseini hingegen soll verliehen werden. Mit Szymon Wlodarczyk hat man bereits einen anderen Stürmer geholt, ein weiterer sollte also noch folgen.
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++ Das Morgen-Update ++
Ankick zur Frauen-WM
Am Donnerstag beginnt die neunte Fußball-WM der Frauen mit den Auftaktspielen der beiden Gastgeberinnen. Während Neuseeland nach der Eröffnungsfeier in Auckland gegen Norwegen in der Underdog-Rolle ist, eröffnet Australien in Sydney gegen Irland als Geheimfavorit das Turnier.
Die erste Partie ist ab 9.00 Uhr (MESZ) live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 8.15 Uhr. Das zweite Spiel ist ab 12.00 Uhr (MESZ) ebenfalls live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist 11.45 Uhr.
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Rapid verliert Test gegen Union
Das letzte Testspiel vor dem Pflichtspielauftakt am Wochenende führte den SK Rapid heute nach Deutschland. Um 18:15 Uhr trafen die Hütteldorfer dabei auf den Champions League-Teilnehmer 1. FC Union Berlin mit Ex-Rapidler und Kapitän Christopher Trimmel. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, bei der beide Mannschaften zu jeweils einer Torchance kamen, starteten die Gastgeber besser in die zweiten 45 Minuten. Nach einem raschen Doppelschlag (53., 56.) und einem Kopfballtor (74.) stand am Ende eine 0:3-Niederlage aus grün-weißer Sicht auf der Anzeigetafel.
Fakten zum Spiel
1. FC Union Berlin vs. SK Rapid 3:0 (0:0)
Stadion An der Alten Försterei | Testspiel | 17.200 ZuseherInnen
Tore: Behrens (53., 74.), Fofana (56.)
Rapid-11: Hedl; Moormann (62. Oswald), Hofmann © (62. Sollbauer), Querfeld; Auer (46. Bajić), Sattlberger (62. Greil), Kerschbaum (81. Kaygin), Schick (46. Koscelník); Kühn (46. Grüll), Seidl (72. Bajlicz); Mayulu (62. Strunz)
Ersatz: Gartler, Unger, Sollbauer, Greil, Strunz, Oswald, Grüll, Koscelník, Kaygin, Bajić, Bajlicz
Guido Burgstaller fehlte leicht angeschlagen – es wird daran gearbeitet, dass er am Sonntag einsatzbereit ist.