Das Dienstverhältnis mit Herrn Schmölzer wurde einvernehmlich aufgelöst - d.h. der SK Puntigamer Sturm Graz und Mag. Schmölzer gehen ab sofort getrennte Wege. Dies gab der Verein so eben bekannt.
Weiters heißt es: Wir wünschen Hr. Schmölzer alles erdenklich Gute für seine weitere berufliche Laufbahn und hoffen, dass er den SK Sturm in guter Erinnerung behalten wird.
Die Agenden von Herrn Christian Schmölzer werden künftig von Mag. Karin Hambrusch und Oliver Kreuzer übernommen.
Die Wiener Austria spielt heute im ÖFB-Cup gegen Linz. Alle Tweets dazu werden heute unter dem Hashtag #laskvsfak angezeigt. Mit dem Twittertrend bist du auf 90minuten.at wieder live mit von der Partie:
Pyro und Rapid: Hütteldorf versteckt sich hinter dem Kollektiv
(Foto: Pixelio / Ute Kawik)
Vor wenigen Minuten haben wir den öffentlichen Brief von Andi Marek bzw. Rapid veröffentlicht, der an dem neuen Pyro-Gesetz harte Kritik übt. Doch es ist nicht die sachliche Kritik an sich, die stört. Nein, es ist die Art und Weise, wie sich Rapid über ein Gesetz aufregt, dass im Kollektiv der Bundesliga erarbeitet wurde. Tenor: Die Geister werden wir nicht los, aber wer hat sie eigentlich gerufen? wie auch Kollege Thomas Poell von sportnet.at richtig feststellt.
Heute veröffentlichte Andi Marek von Rapid diesen öffentlichen Brief zum Thema Pyrotechnik in den Stadien - erst am Wochenende hat auch der Vorstand von Vorwärts Steyr dazu Stellung genommen:
Liebe Rapid-Fans,
in den letzten Tagen und Wochen haben uns eine Vielzahl an E-Mails erreicht, mit der Frage: „Wie steht Rapid zum neuen, verschärften Pyrotechnik-Gesetz?“ Ich möchte hier nun einige, in diesem Zusammenhang getätigte Aussagen richtig stellen bzw. kommentieren.
Bevor ich ins Detail gehe, muss ich vorab ganz klar festhalten, dass es sich beim PyroTG2010 um ein Gesetz des österreichischen Staates handelt, welches der SK Rapid Wien, als Veranstalter der diversen Heimspiele, zu 100% zu akzeptieren hat und daher alles Nötige dazu veranlassen muss, um diesen Gesetz zu entsprechen.
Kommt es zu einer Anzeige aufgrund von Verwendung der Pyrotechnik, wird es im Moment dem Verursacher eine Menge Geld kosten. Auch wenn ich mit vielen Dingen rund um dieses Gesetz nicht glücklich bin, habe ich dies zu akzeptieren.
Trotzallem leben wir in einer Demokratie und auch der SK Rapid und seine Fans haben selbstverständlich das Recht, viele Dinge zu hinterfragen, zu kritisieren und vielleicht Einiges gemeinsam zu verändern.
Laut einer Aussage eines Verantwortlichen des Innenministeriums wurden angeblich die Sicherheitsverantwortlichen und Fanbeauftragten des SK Rapid Wien in die Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse der Gesetzesnovellierung des Pyrotechnik-Gesetzes eingebunden. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch und entspricht nicht der Wahrheit. Weder ich, als Leiter des SK Rapid Klubservice (verantwortlich für die Spielorganisation, Fanbetreuung und Sicherheit), noch irgendein Mitarbeiter oder Fanbetreuer des SK Rapid wurden zu den Plänen des Bundesministeriums für Inneres befragt. Von den am meisten Betroffenen, nämlich den Fans selbst, wollen wir gar nicht reden. Wir möchten und müssen in diesem Zusammenhang eindeutig klarstellen, dass keinerlei Kommunikation zwischen dem Gesetzgeber und dem Verein SK Rapid bezüglich dieser Gesetzesänderung stattgefunden hat.
Nun meine persönliche Meinung zum Thema Pyrotechnik im Stadion.
Fakt ist, dass der SK Rapid den derzeitigen Zuschauerboom nicht nur den tollen Leistungen der Mannschaft des SK Rapid der vergangenen Jahre verdankt, sondern auch der fantastischen Stimmung im Gerhard Hanappi-Stadion durch seine Fans. Einige dieser Anhänger haben die Verwendung von Pyrotechnik in ihrer Fankultur seit Jahren verankert. Dies wurde in der Vergangenheit von vielen Stadionbesuchern als sehr positiv wahrgenommen und wir können mit ruhigem Gewissen behaupten, dass auch Familien mit Kindern, die leider oft als Beispiel für die Notwendigkeit dieses Gesetzes herhalten mussten, gefahrlos Spiele des SK Rapid besuchen konnten und können. Im Gegensatz zum Gebrauch von Knallkörpern, gegen welche sich alle aktiven Fans des SK Rapid ausgesprochen haben, sind uns keine durch Bengalische Feuer hervorgerufenen Verletzungen von Stadionbesuchern im Gerhard Hanappi-Stadion bekannt. Leider wird die Handhabe nun aber auch gerne von Medien 1:1 mit übernommen, wo im Fußball sofort ein Zusammenhang zwischen Pyrotechnik und Gewalt vermutet wird, bei diversen Skiflug- oder Skiveranstaltungen dann aber von einer traumhaften Stimmung und Kulisse gesprochen wird. Eine Doppelmoral, mit der hier ein und dasselbe Thema total unterschiedlich in die Öffentlichkeit getragen wird.
Jeder pyrotechnische Artikel, egal bei welcher Veranstaltung, der gegen eine andere Person in verletzender Absicht verwendet wird, ist strengstens zu verurteilen und auch nicht im Interesse der mittlerweile österreichweiten Faninitative: „Pyrotechnik ist kein Verbrechen.“ (www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at)
Wie bereits erwähnt, rufe ich hiermit in keinster Weise zum Gebrauch von Pyrotechnik auf. Vielmehr bitte ich die Politik, Bundesliga und ÖFB, in Zusammenarbeit mit Vereinen und Fanvertretern nach Lösungen zu suchen, mit welchen alle Beteiligten zufrieden sind. Ich bin mir sicher, dass es Möglichkeiten gibt, die einen sicheren Umgang mit Pyrotechnik gewährleisten.
Durch ein striktes und generelles Verbot von Pyrotechnik im Stadion ist dieses Problem nicht gelöst; vielmehr kommt es durch die nicht gänzlich auszuschließende illegale Verwendung zu einem Gefahrenpotenzial, das bei einem erlaubten und zugleich kontrollierten und verantwortungsbewussten Gebrauch nicht vorhanden wäre.
Wir, da meine ich die Rapid-Fans und den Verein, haben es verabsäumt beim ersten Bekanntwerden der Pyro-Gesetzesnovelle den Dialog mit dem Gesetzesgeber zu suchen; dies hätte bereits vor zwei Jahren passieren müssen. Jetzt wird es sehr schwierig, aber wir werden es nicht unversucht lassen, die Verantwortlichen noch einmal an einen Tisch zu versammeln um den verantwortungsvollen und kontrollierten Umgang mit Pyrotechnik der Gesetzgebung darzustellen.
Der SK Rapid will den eingeschlagenen, gemeinsamen Weg mit den Fans weiterhin forcieren und hofft, dass auch der Gesetzgeber und die Vertreter der Bundesliga und des ÖFB diesen Weg mit uns gehen, um Lösungen zu finden bei denen weder die Stadionatmosphäre, die Fankultur, noch die Sicherheit zu kurz kommt.
David Alaba: Glücksfall Jugendförderer Louis van Gaal
Nun also Rekordjüngling David Alaba. Wieder einmal öffnete Louis van Gaal einem Fußball-Teenie die Türe. Nach Abwehrstütze Holger Badstuber und Jung-Nationalspieler Thomas Müller durfte nun der jüngste überhaupt eingesetzte Bayern-Profi Champions- League-Luft schnuppern und mit zum Achtelfinal-Rückspiel der Münchner beim AC Florenz reisen. "Ich mache das, weil ich sehr viel Vertrauen in die Spieler habe", erklärte der 58 Jahre alte Trainer im noblen Mannschafts-Hotel am Fluss-Ufer des Arnos. "Hätten sie die Qualität nicht, hätte ich das nicht gemacht. Und wenn ich Spieler in die A- Mannschaft nehme, ist es immer so, dass sie auch spielen können."
'ran' zeigt HSV-Anderlecht und Valencia-Werder sowie Real-Lyon
Sat1 bringt diese Woche drei Fußball-Partien live: Am Donnerstag, 11. März 2010, startet die Berichterstattung mit der Partie des Hamburger SV gegen den RSC Anderlecht (Anstoß 19.00 Uhr). Moderatorin Andrea Kaiser meldet sich ab 18.50 Uhr aus der HSH Nordbank-Arena, Kommentator in Hamburg ist Erich Laaser. Direkt weiter geht's in Valencia mit Moderator Oliver Welke. Im zweiten Live-Spiel trifft der FC Valencia auf Werder Bremen (Anstoß 21.05 Uhr), kommentiert von Holger Pfandt. Im Anschluss zeigt SAT.1 weitere Achtelfinal-Begegnungen, u. a. Rubin Kasan gegen den VfL Wolfsburg.
Bereits am Mittwoch, 10. März 2010, überträgt "ran" den Achtelfinal-Hit zwischen Real Madrid und Olympique Lyon in der UEFA Champions League. Nach dem 0:1 im Hinspiel droht den "Königlichen" zum sechsten Mal in Folge das Aus im Achtelfinale. Das Finale am 22. Mai findet im heimischen Santiago Bernabeu statt - das allein sollte Motivation genug sein für Cristiano Ronaldo, Kaka, Raphael van der Vaart und Co.
In Honduras tobt eine Debatte über das neue Trikot der Fußball-Nationalmannschaft für die WM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) in Südafrika. Trotz heftiger Proteste der Fans verzichtete der Verband FENAFUTH im Design der WM-Shirts auf die traditionelle Beflockung der Vorderseite mit dem Buchstaben `H´ sowie den fünf Sternen.
Offener Brief der Fanbeauftragten: Die Angst vor der leeren Kurve
Sorge um die Fankultur in den Stadien: Wegen gefährlicher Pyrotechnik und einer Zunahme der Gewalt drohen restriktive Strafmaßnahmen. Deshalb fordern die Fanbeauftragten aller Vereine in einem Offenen Brief mehr Vernunft.
Für die urkainische Stadt Lemberg gibt es wieder Hoffnung, doch noch als Host-City für die Euro 2012 zum Zug zu kommen. Der Stadt drohte das Aus, weil der Bau des Stadions aufgrund von finanzieller Schwierigkeiten eingestellt wurde. Das ukrainische Kabinett hat nun beschlossen, die finanzielle Unterstützung für die Bauarbeiten an den Stadien für die Fußball-Europameisterschaft 2012 nochmals aufzustocken. Alleine das Stadionprojekt in Lemberg (Lwiw) soll im Zuge der Aufstockung einen Zuschuss von rund 18,5 Millionen Euro erhalten, berichtet sponsors.de. Für die UEFA EURO 2012 soll ein neues Stadion errichtet werden, das 33 400 Besucher fasst. Die weiteren ukrainischen EM-Stadien sollen in Kiew, Donezk und Charkow ihre Tore öffnen.