Die 7 ... Toptransfers der Bundesliga (3)
Die Saison ist noch jung. Zu jung für eine erste Bilanz? Mitnichten. 90Minuten.at präsentiert sieben Transfers, die bemerkenswert sind und sich jetzt schon ausgezahlt haben.
Platz 2: Taxiarchis Fountas (St. Pölten -> Rapid)
Oberflächlich könnte man den Transfer aus Rapid-Sicht sehr wohl kritisieren. Denn Taxiarchis Fountas hat zunächst einmal Red Bull-Vergangenheit, kommt von einem Underdog namens St. Pölten, war dort Spieler des aktuellen Trainers. Aber der flinke Stürmer hat sich schon beweisen können, wenn man so will, sorgten seine bislang drei Saisontore für vier Zähler und so etwas ähnliches wie Ruhe im eigentlich stets hypernervösen Rapid-Umfeld. Viel mehr als die bislang sieben Punkte konnte man aus Spielen gegen Salzburg, St. Pölten, Altach und Sturm ohnehin nicht erwarten. Zudem ist der Grieche mit gerade einmal 23 Jahren noch jung genug, um bei einer entsprechenden Saison bei einem bis 2021 laufenden Vertrag Geld in die Vereinskassen zu spülen. Die sind zwar nicht leer, aber Rapid hat sich in den letzten Jahren doch einige Transfermissverständnisse geleistet. Jetzt zählt aber einmal die Leistung des Stürmers, die eigentlich passt. Dass der flinke Konterstürmer auch zu Kühbauers Stil passt, ist evident. Was das umgekehrt für Rapid, das sich ja eher in der dominanten Rolle sieht, heißt, steht wieder auf einem anderen Blatt Papier.
Platz 1: Maximilian Wöber (Sevilla -> RB Salzburg)
Kolportiert werden deutlich mehr als zehn Millionen Euro, die Salzburg an Sevilla überwiesen haben soll. Das ist heimischer Rekord, gerade für einen erst 21 Jahre alten Spieler. Aber das sind nun einmal die Summen, die am internationalen Transfermarkt fließen. Und Salzburg gehört dieses Jahr auch zu den ganz Großen, die in der Champions League spielen. Zu erwähnen ist ja auch, dass man kurz darauf Diade Samassekou um ein Viefaches des Einkaufs und um deutlich mehr als Wöber an Hoffenheim verkauft hat. Die Bullen sind nun eben die Benchmark im heimischen Fußball, auch hinsichtlich der Zugänge. Mit Maximilian Wöber hat man übrigens einen Goldgriff gemacht. Der Innenverteidiger ist technisch beschlagen, kann in der Dreierkette spielen, zur Not auch auf der Außenbahn, wenn es sein muss auch vor der Abwehr. Noch dazu ist er in der Spieleröffnung sehr gevift. Und vermutlich wird er trotz Fünfjahresvertrags nicht so lange in Salzburg spielen.